Eisige Kälte in Niederösterreich: Minus 21 Grad in Lilienfeld, Glättegefahr auf vielen Straßen
NIEDERÖSTERREICH. Eisige Temperaturen prägen den Wochenstart in Niederösterreich. In Lilienfeld wurden minus 21 Grad gemessen. Reifglätte, Schneeverwehungen und Kettenpflicht erhöhen die Unfallgefahr.
Der Winter zeigt sich in Niederösterreich derzeit von seiner extremen Seite. In den frühen Morgenstunden wurden landesweit teils zweistellige Minusgrade gemessen, mit einem Spitzenwert von minus 21 Grad im Raum Lilienfeld. Damit zählt die Region aktuell zu den kältesten Orten des Bundeslandes.
Kältepol Lilienfeld mit extremen Minusgraden
Während im Raum Neunkirchen Temperaturen um minus vier Grad registriert wurden, sackte das Thermometer in Lilienfeld deutlich tiefer ab. Die außergewöhnliche Kälte sorgt nicht nur für gefrorene Böden, sondern stellt auch den Straßenverkehr vor besondere Herausforderungen.
Reifglätte und Schneeverwehungen erhöhen das Risiko
Die Fahrbahnen sind im gesamten Niederösterreich überwiegend trocken bis salznass. In exponierten Lagen, insbesondere im Raum Spitz, Melk, Allentsteig und Gloggnitz, kommt es jedoch zu Reifglätte. In höheren Lagen sowie in Walddurchfahrten im Wald-, Most- und Industrieviertel muss mit gestreuten Schneefahrbahnen gerechnet werden. Zusätzlich treten in den Regionen Melk, Amstetten und Raabs an der Thaya abschnittsweise leichte Schneeverwehungen auf.
Kettenpflicht auf mehreren Strecken
Aufgrund der winterlichen Bedingungen gilt auf mehreren Straßenabschnitten Schneekettenpflicht. Betroffen sind Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen unter anderem auf der B21 über den Ochsattel und den Rohrersattel sowie auf ausgewählten Landesstraßen im alpinen Raum. Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen müssen auf der L5226 zwischen Plankenstein und Weißenbach Schneeketten anlegen. Räum- und Streueinsätze sind im gesamten Landesgebiet im Gange.
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