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Drama in den Schweizer Alpen: Basejumper stirbt nach Sprung bei der Nepalbrücke in Gimmelwald

Tips Logo Thomas Leitner, 07.01.2026 11:03

SCHWEIZ. Ein Sprung, Sekunden später die Katastrophe: In Gimmelwald ist ein 28-jähriger Deutscher beim Basejumping tödlich verunglückt. Ermittlungen laufen, die Bergregion steht unter Schock.

Am Sonntagmittag ist ein Basejumper bei der Nepalbrücke in Gimmelwald verunfallt und verstorben. (Foto: Kapo Bern)

Am Sonntagmittag kam es in den Berner Alpen zu einem tragischen Unglück. In Gimmelwald, oberhalb des weltbekannten Lauterbrunnentals, verlor ein Basejumper bei einem Sprung nahe der Nepalbrücke sein Leben. Die Region gilt als Hotspot für Extremsportler – doch diesmal endete der Adrenalinkick tödlich.

Sprung an der Nepalbrücke endet fatal

Kurz nach 12.15 Uhr meldeten Begleiter des Mannes bei der Kantonspolizei Bern, dass ein Basejumper nach einem Sprung nicht zurückgekehrt sei. Der 28-jährige deutsche Staatsbürger war gemeinsam mit einem Kollegen zur Absprungstelle bei der Nepalbrücke aufgebrochen. Nachdem sein Begleiter erfolgreich gesprungen war, folgte der Mann – doch aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in Schwierigkeiten und prallte gegen das steile Gelände unterhalb der Brücke.

Große Suchaktion in schwierigem Gelände

Sofort wurde eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion eingeleitet. Einsatzkräfte entdeckten schließlich eine leblose Person unterhalb der Absprungstelle. Der Basejumper konnte nur noch tot geborgen werden. Im Einsatz standen neben verschiedenen Diensten der Kantonspolizei auch Helikopter von Air-Glaciers und der Rega sowie Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz. Das alpine Gelände und die exponierte Lage erschwerten die Bergung erheblich.

Ermittlungen nach tödlichem Absturz

Unter der Leitung der Bundesanwaltschaft hat die Polizei Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Warum der erfahrene Springer in der Luft in Probleme geriet, ist derzeit Gegenstand der Untersuchungen. Die Nepalbrücke bei Gimmelwald zieht jedes Jahr zahlreiche Extremsportler aus aller Welt an. 

Die Ermittlungen dauern an, weitere Details zum Unfallhergang lagen zunächst nicht vor.


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