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Türkei- und Ägyptenurlaub: Das raten Reisebüros für geplante Reisen

Tips LogoNiklas Killinger, 10.03.2026 11:40

WELT. Der Krieg in der Golfregion verunsichert viele Urlauber. Reisebüros berichten vor allem vor Oster und Sommerreisen von mehr Nachfragen, sehen für klassische Urlaubsziele in der Türkei und in Ägypten derzeit aber keinen generellen Grund für eine Absage.

Storno, Umbuchung, Luftraum und Pauschalreise: Was Urlauber jetzt zu Reisen in die Türkei und nach Ägypten wissen sollten. (Symbolbild); Foto: Simon Dannhauer/stock.adobe.com

Wie die Neue Westfälische am 10. März 2026 berichtet, melden Reisebüros deutlich mehr Beratungsbedarf für geplante Reisen. Vor allem für Urlaube in Ägypten und der Türkei ist die Unsicherheit aufgrund des Iran Kriegs groß, beliebte Ziele wie Antalya und Hurghada werden aber nach wie vor normal angeflogen.

Reisewarnungen treffen nicht alle Badeorte

In Österreich ist die Lage für Ägyptenurlaub nicht ganz so entspannt wie bei unseren deutschen Nachbarn. Hier wird nicht nur vor dem Norden der Sinai Halbinsel gewanrt, sondern auch vor dem Grenzgebiet zum Gazastreifen, dem ägyptisch israelischen Grenzgebiet, Saharagebieten sowie Grenzräumen zu Libyen und Sudan. Von nicht notwendigen Reisen wird zudem in die restlichen Gebiete der Sinai Halbinsel und in das Innere des Südsinai abgeraten. Ausgenommen sind die Badeorte an der Westküste bis Sharm el Sheikh und die dortige Küstenstraßenverbindung. Für den Rest des Landes gilt Sicherheitsstufe 2, ausdrücklich auch für Sharm el Sheikh, Hurghada und Marsa Alam.

Für die Türkei gilt aus österreichischer Sicht keine generelle Reisewarnung für klassische Urlaubsregionen. Wie das österreichische Außenministerium am 10. März 2026 ausweist, wird nur vor Reisen in Gebiete gewarnt, die weniger als 10 Kilometer von der syrischen oder irakischen Grenze entfernt liegen. Für Ballungszentren gilt ein hohes Sicherheitsrisiko, für den Rest des Landes Sicherheitsstufe 2. Badeorte mit Zielflughäfen wie Antalya, Dalaman, Izmir oder Bodrum sind laut BMEIA mehrere hundert Kilometer von den Grenzgebieten entfernt und nicht von den dortigen Kampfhandlungen betroffen.

Storno und Umbuchung können teuer werden

Wer ohne offizielle Reisewarnung absagen will, muss in der Regel mit Stornokosten rechnen. Reisebüros raten deshalb dazu, nicht vorschnell zu handeln, weil Veranstalter bei einer geänderten Sicherheitslage selbst reagieren und betroffene Reisen absagen würden.

Auch Umbuchungen bleiben möglich, können kurz vor Reisebeginn aber teuer werden. Als Ausweichziele genannte Regionen wie die Kanaren, griechische Inseln oder Mallorca seien vielerorts schon stark gebucht und oft deutlich kostspieliger als Türkei oder Ägypten.

Fernreisen über die Golfregion bleiben heikel

Größere Unsicherheit sehen die Reisebüros bei Fernreisen mit Umstieg in Dubai, Abu Dhabi oder Katar. Dort führen Sperren im Luftraum und geänderte Routen laut dem Bericht zu Umbuchungen, während Direktreisen an türkische und ägyptische Badeorte weiter regulär laufen. Bei Kreuzfahrten in der Golfregion ist die Lage angespannter. 


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