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SUIO. Tödlicher Unfall in Italien: Ein geplanter Geburtstagsausflug in eine Therme hat für eine Familie aus Rom ein tödliches Ende genommen. Der siebenjährige Junge hatte kurz zuvor seinen Geburtstag gefeiert und sollte gemeinsam mit seinen Eltern ein entspanntes Wochenende in einer Thermalanlage in Suio verbringen.

Symbolbild: Rafa Jodar/stock.adobe.com
Symbolbild: Rafa Jodar/stock.adobe.com

Berichten zufolge kam es am Nachmittag des 18. April während dem Baden zum Unglück. Der Junge verschwand plötzlich im Wasser eines Thermal- oder Whirlpoolbeckens. Sein Vater bemerkte die Situation sofort, sprang ins Wasser und fand seinen Sohn unter der Oberfläche. Es wurden sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet und Rettungskräfte alarmiert. Trotz schneller medizinischer Hilfe konnte das Kind nicht mehr gerettet werden.

Verdacht auf fahrlässige Tötung

Die Carabinieri haben Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Ablauf des Geschehens zu rekonstruieren. Im Raum steht der Verdacht auf fahrlässige Tötung. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die technische Ausstattung des Beckens. Dabei wird geprüft, ob ein Ansaug- oder Filtersystem den Jungen unter Wasser gehalten haben könnte. Wartungsprotokolle, Sicherheitsnachweise und technische Unterlagen der Anlage werden ausgewertet.

Medizinische Ursache nicht ausgeschlossen

Neben einem möglichen technischen Defekt wird auch ein medizinischer Notfall als Ursache in Betracht gezogen. Es besteht die Möglichkeit, dass das Kind im Wasser plötzlich das Bewusstsein verloren hat. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Das Ergebnis gilt als entscheidend für die weiteren Ermittlungen.

Ermittlungen dauern an

Die genaue Ursache des Todes ist weiterhin unklar. Erst die Ergebnisse der Autopsie und der technischen Untersuchungen werden zeigen, ob ein technischer Defekt, ein medizinischer Zwischenfall oder andere Faktoren zu dem Unglück geführt haben.


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