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Urlaub endet in Tragödie: Kind (12) infiziert sich mit tödlicher Mückenkrankheit

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 04.03.2026 21:50

ITALIEN. Ein Familienurlaub hat für ein zwölfjähriges Mädchen aus Italien dramatische Folgen. Kurz nach der Rückkehr nach Italien erkrankte das Kind schwer.

Symbolbild: fotomarekka/stock.adobe.com
Symbolbild: fotomarekka/stock.adobe.com

Ärzte stellten schließlich eine Infektion mit Malaria fest: einer potenziell tödlichen Krankheit, die durch Mücken übertragen wird.

Schwere Symptome nach der Reise

Wenige Tage nach einer Afrikareise verschlechterte sich der Gesundheitszustand des Mädchens deutlich. Sie entwickelte hohes Fieber und weitere starke Krankheitssymptome. Aufgrund der raschen Verschlechterung musste sie medizinisch behandelt werden. Die Ärzte führten mehrere Untersuchungen durch, um die Ursache der Erkrankung zu klären. Schließlich wurde festgestellt, dass das Kind an Malaria erkrankt ist.

Intensivbehandlung im Krankenhaus

Das Mädchen wurde in ein Krankenhaus in der norditalienischen Stadt Padua gebracht. Wegen der Schwere der Erkrankung wird sie dort intensivmedizinisch betreut. Malaria kann besonders bei Kindern gefährlich werden. Ohne schnelle Behandlung kann die Krankheit zu schweren Komplikationen wie Organversagen führen.

Eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten

Malaria zählt weltweit zu den bedeutendsten durch Mücken übertragenen Krankheiten. Sie kommt vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vor, insbesondere in Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas. Jedes Jahr infizieren sich Millionen Menschen mit der Krankheit. Verursacht wird Malaria nicht durch ein Virus, sondern durch Parasiten der Gattung Plasmodium. Diese gelangen durch den Stich infizierter Anopheles-Mücken in den menschlichen Körper und vermehren sich zunächst in der Leber, bevor sie die roten Blutkörperchen befallen.

Gefährliche Krankheit durch Mücken

Typische Symptome sind hohes Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kann es zu Bewusstseinsstörungen, Organversagen und lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Wird die Krankheit jedoch früh erkannt, lässt sie sich in vielen Fällen mit speziellen Medikamenten behandeln. 


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