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ÖSTERREICH/WELT. Das Hantavirus wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen, sondern über Ausscheidungen bestimmter Wildtiere, die sich unbemerkt in der Umgebung aufhalten können. Daher können diese auch im heimischen Garten gefährlich werden.

Symbolbild: perfectlab/stock.adobe.com
Symbolbild: perfectlab/stock.adobe.com

In Europa sind vor allem kleine Nagetiere die entscheidenden Überträger. Dazu zählen verschiedene Mausarten wie Rötelmäuse oder Waldmäuse. Sie können das Virus in sich tragen, ohne selbst krank zu wirken, und hinterlassen es über Urin, Kot oder Speichel in ihrer Umgebung.

Risiko entsteht beim Aufwirbeln von Staub

Eine Ansteckung passiert meist nicht durch direkten Kontakt mit den Tieren, sondern indirekt über Staub. Besonders beim Reinigen von Schuppen, Gartenhäusern oder Holzstapeln kann Material aufgewirbelt werden, das mit den Ausscheidungen der Tiere belastet ist.

Typische Situationen im Garten

Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem bei Arbeiten in länger ungenutzten oder geschlossenen Bereichen. Dazu gehören das Ausräumen von Abstellräumen, das Entfernen von Laub- oder Holzansammlungen oder das trockene Kehren stark verstaubter Flächen.

Normale Gartenarbeit bleibt unkritisch

Die übliche Gartenarbeit ist in der Regel nicht gefährlich. Rasenmähen, Pflanzen oder Arbeiten im offenen Gelände sind kaum mit einem Risiko verbunden. Problematisch sind fast ausschließlich Bereiche, in denen sich Nagetiere längere Zeit ungestört aufhalten konnten.

Einfache Maßnahmen reichen meist aus

Das Risiko lässt sich deutlich reduzieren, wenn staubige Bereiche nicht trocken gereinigt werden. Besser ist es, vorab zu lüften, Handschuhe zu tragen und stark verschmutzte Flächen anzufeuchten, bevor sie gereinigt werden. Wer beim Aufräumen vorsichtig vorgeht und Staub vermeidet, reduziert das Risiko deutlich.


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