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XINJIANG. Am 23. Januar 2026 kam es in der chinesischen Region Xinjiang, nahe des beliebten Wintersportorts Koktokay, zu einem dramatischen Vorfall: Eine 35-jährige Skifahrerin wurde von einem Schneeleoparden angegriffen, als sie auf dem Rückweg zu ihrem Hotel in einem Waldgebiet unterwegs war.

Symbolbild: Wlad Go/stock.adobe.com
Symbolbild: Wlad Go/stock.adobe.com

Berichten zufolge stieß das normalerweise scheue Raubtier plötzlich auf die Frau, die aus ihrem Auto ausgestiegen war, offenbar um ein Foto zu machen.

Angriff auf der Piste

Der Schneeleopard sprang auf die Skifahrerin und fügte ihr schwere Gesichtsverletzungen zu. Sie fiel reglos in den Schnee, während das Tier über ihr stand. Erst als zwei weitere Skifahrer eingriffen beendete das Tier die Attacke. Die Frau wurde anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo ihr Zustand als stabil eingestuft wurde.

Seltenes Zusammentreffen

Schneeleoparden sind in freier Wildbahn äußerst selten und gelten als stark gefährdete Tierart. Sie leben in hochgelegenen, abgelegenen Gebirgsregionen Zentral- und Südasien und sind nachtaktiv, scheu, territoriale Einzelgänger mit dichtem Fell. Angriffe auf Menschen sind fast unbekannt, da die Tiere normalerweise scheu und zurückgezogen leben. Experten gehen davon aus, dass der Leopard möglicherweise aus Hunger oder durch die Nähe von Touristen in niedrigere Lagen gedrängt wurde. Die chinesischen Behörden hatten bereits vor der Wintersaison auf mögliche Begegnungen mit Schneeleoparden hingewiesen und Touristen dringend geraten, den Tieren nicht zu nahe zu kommen.

Konsequenzen für den Tourismus

Nach dem Angriff wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Region verschärft. Aufklärungen für Touristen sollen künftig sicherstellen, dass Begegnungen mit wilden Raubtieren vermieden werden.


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