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Nach Missbrauchsvorwürfen: Mitgründer von Spitzenrestaurant Noma tritt zurück

Tips LogoNiklas Killinger, 12.03.2026 10:10

KOPENHAGEN. René Redzepi zieht sich vom Spitzenrestaurant Noma zurück. Der Mitgründer und Küchenchef kündigte den Schritt am Mittwoch, 11. März, nach Vorwürfen früherer Mitarbeiter und Protesten rund um ein Pop-up in Los Angeles an.

Noma Mitgründer René Redzepi tritt nach Missbrauchsvorwürfen und Protesten rund um das Los Angeles Pop-up zurück. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie die BBC am 12. März 2026 berichtet, reagierte Redzepi damit auf neue Debatten über seinen früheren Führungsstil. Laut Berichten stehen körperliche und psychische Übergriffe auf frühere Beschäftigte im Raum.

Rückzug nach neuen Vorwürfen

Redzepi erklärte, dass nun andere Führungskräfte das Restaurant in die nächste Phase führen sollen. Zusätzlich kündigte er an, auch seinen Posten im Vorstand der von ihm gegründeten Branchenorganisation Mad abzugeben.

Auslöser des neuen Drucks waren Berichte ehemaliger Mitarbeiter sowie Proteste vor dem Noma Pop-up in Los Angeles. Redzepi räumte demnach ein, dass eine Entschuldigung die Vergangenheit nicht ungeschehen mache.

Druck vor Los Angeles Pop-up

Schon vor den Protesten in Kalifornien geriet Noma auch wirtschaftlich unter Druck. Nach Angaben des Guardian kappten unter anderem American Express und das Hospitality Unternehmen Blackbird ihre Verbindungen zu dem Projekt.

Noma gilt seit Jahren als eines der einflussreichsten Restaurants der Welt und wurde mehrfach an die Spitze internationaler Rankings gesetzt. Der Rücktritt trifft damit nicht nur ein berühmtes Haus in Kopenhagen, sondern die Spitzengastronomie insgesamt.


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