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TRUCCAZZANO/ITALIEN. Familientragödie in Italien: Am Samstag, 18. Juli 2026, kamen im Fluss Adda bei Truccazzano zwei Menschen ums Leben. Ein Junge geriet im Bereich des sogenannten Golfo Rivolta ins Wasser. Sein Onkel sprang sofort in den Fluss, um das Kind zu retten. Beide starben.

Symbolbild: Stefan/stock.adobe.com
Symbolbild: Stefan/stock.adobe.com

Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich der Vater des Kindes und dessen Onkel in der Nähe des Flusses, als der  Junge in Schwierigkeiten geriet. Der Onkel versuchte, seinen Neffen aus dem Wasser zu retten. Dabei verschwand er selbst unter der Wasseroberfläche.

Aufwendiger Rettungseinsatz an schwer zugänglicher Stelle

Der Notruf ging gegen 12:30 Uhr ein. Feuerwehr, Rettungsdienst und Carabinieri rückten zu dem schwer zugänglichen Flussabschnitt aus. Auch zwei Rettungshubschrauber aus Mailand und Como waren im Einsatz. Die Lage der Unfallstelle, die nur über einen längeren Fußweg erreichbar ist, erschwerte die Rettungsarbeiten. Die Einsatzkräfte konnten den Jungen aus dem Wasser bergen. Er wurde mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus Papa Giovanni XXIII in Bergamo geflogen. Sein Zustand war jedoch kritisch. Am späten Nachmittag starb das Kind im Krankenhaus.

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Für den Onkel kam jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr suchte nach ihm und barg seinen Leichnam später aus dem Fluss. Nach ersten Ermittlungen steht noch nicht abschließend fest, ob der Mann von der Strömung überwältigt wurde oder während des Rettungsversuchs einen medizinischen Notfall erlitt. Die Carabinieri untersuchen nun den genauen Ablauf, um zu klären, wie der Junge in den Fluss geriet und was in den entscheidenden Momenten vor dem Rettungsversuch geschah.


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