Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEINBACH AM ATTERSEE. Fünf Tage nach dem tödlichen Flugzeugabsturz im Attersee ist die aufwendige Bergung gelungen. Spezialtaucher befestigten das Wrack in rund 160 Metern Tiefe, ehe es an die Oberfläche gezogen und aus dem See gehoben wurde.

Flugzeug wurde geborgen (Foto: laumat/Matthias Lauber)
  1 / 7   Flugzeug wurde geborgen (Foto: laumat/Matthias Lauber)

Nach tagelangen Vorbereitungen und mehreren Rückschlägen ist das abgestürzte Kleinflugzeug aus dem Attersee geborgen worden. Am Montagvormittag gingen Spezialtaucher gegen 10.30 Uhr ins Wasser und tauchten zu dem in rund 160 Metern Tiefe liegenden Wrack ab.

Dort befestigten die Taucher das Flugzeug für die Bergung. Die beiden Insassen befanden sich weiterhin im Wrack. Anschließend begann die besonders heikle Phase des Einsatzes: Mithilfe einer Seilwinde wurde das Flugzeug langsam und kontrolliert vom Seegrund in Richtung Wasseroberfläche gezogen.

Wrack mit Kran aus dem Attersee gehoben

Nachdem das Flugzeug die Oberfläche erreicht hatte, wurde es an Land gezogen und schließlich mit einem Kran vollständig aus dem Attersee gehoben. Damit konnte die schwierige Bergungsaktion mehrere Tage nach dem Absturz abgeschlossen werden.

Das Kleinflugzeug war am Mittwoch, 26. August, während eines Schulungsfluges in den Attersee gestürzt. Die Maschine war zuvor in Salzburg gestartet. An Bord befanden sich zwei Personen aus Deutschland. Das Wrack wurde später in rund 160 Metern Tiefe lokalisiert. Unterwasserkameras zeigten, dass sich beide Insassen noch im Cockpit befanden.

Mehrere Versuche, das Flugzeug zu bergen, waren in den vergangenen Tagen unter anderem durch schwierige Bedingungen und Unwetter verzögert beziehungsweise abgebrochen worden. Schließlich wurde für die Bergung ein Einsatz von Spezialtauchern notwendig.

Nach der Bergung können nun auch die weiteren Untersuchungen zur Ursache des tödlichen Absturzes fortgesetzt werden.


Mehr zum Thema


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Tragödie: Mann (30) sperrt sich aus Wohnung aus und stürzt in den Tod

Tragödie: Mann (30) sperrt sich aus Wohnung aus und stürzt in den Tod

TURIN/ITALIEN. Ein 30-jähriger Mann wollte offenbar über einen ungewöhnlichen Weg zurück in seine Wohnung gelangen. Doch der Versuch endete ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
9 Plätze – 9 Schätze: Das ist Niederösterreichs Finalist

9 Plätze – 9 Schätze: Das ist Niederösterreichs Finalist

REICHENAU AN DER RAX/NIEDERÖSTERREICH. Bei „9 Plätze – 9 Schätze“ steht fest, welcher Ort Niederösterreich im großen Finale 2026 vertreten ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Diddl-Hype: Diese 6-Euro-Blöcke werden plötzlich für 1.200 Euro angeboten

Diddl-Hype: Diese 6-Euro-Blöcke werden plötzlich für 1.200 Euro angeboten

WELT. Die Diddl-Maus ist zurück und löst einen regelrechten Nostalgie-Hype aus. Besonders die neuen Duftblöcke sind heiß begehrt. 

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Tragödie am Fußballplatz: Bub (13) stirbt beim Fußballspielen

Tragödie am Fußballplatz: Bub (13) stirbt beim Fußballspielen

SAN PAOLO/ITALIEN. Ein Fußballnachmittag mit Freunden endete in einer Tragödie: Ein 13-jähriger Bub ist nach einem medizinischen Notfall gestorben. ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Eurowings zeigt im TV, was Passagiere sonst nie zu sehen bekommen

Eurowings zeigt im TV, was Passagiere sonst nie zu sehen bekommen

DEUTSCHLAND. Was passiert hinter den Kulissen einer Fluggesellschaft, wenn Passagiere davon nichts mitbekommen? Eine neue TV-Dokumentation begleitet ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Pension mit 62: Wer in Österreich von der Hacklerregelung profitieren kann

Pension mit 62: Wer in Österreich von der Hacklerregelung profitieren kann

ÖSTERREICH. Wer besonders lange gearbeitet und in die Pensionsversicherung eingezahlt hat, kann in Österreich früher in Pension gehen.

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Weitere Beiträge