Bis zu 1.000 Euro Strafe: Das müssen Skifahrer beachten
ÖSTERREICH/ITALIEN/DEUTSCHLAND/SCHWEIZ. Skifahrer aufgepasst: In manchen Skigebieten drohen hohe Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro, wenn Skifahrer gegen Regeln verstoßen.
Besonders beim Thema Alkohol und Sicherheit wird es schnell teuer.
Alkohol auf der Skipiste
Um Unfälle von alkoholisierten Skifahrern zu reduzieren, gilt in Italien die 0,5-Promille-Grenze aus dem Straßenverkehr nun auch auf der Piste. Wer darüber liegt, muss mit Strafen zwischen 250 und 1.000 Euro rechnen. Ab 0,8 Promille wird das Vergehen als Straftat gewertet und kann strafrechtlich verfolgt werden.
Helmpflicht für alle Skifahrer
Seit dem 1. November 2025 gilt in Italien eine Helmpflicht für alle Skifahrer, nicht mehr nur für Kinder und Jugendliche. Der Helm muss CE-zertifiziert sein und gilt auch für Snowboarder und Rodeler. Wer die Pflicht missachtet, muss mit einer Strafe zwischen 100 und 150 Euro rechnen. In besonders strengen Fällen droht auch der Entzug oder die Aussetzung des Skipasses.
Haftpflichtversicherung vorgeschrieben
Für die Nutzung der italienischen Pisten ist außerdem eine Haftpflichtversicherung erforderlich, die Schäden oder Verletzungen Dritter abdeckt. Wer unsicher ist, ob die eigene Versicherung Skiunfälle abdeckt, kann beim Kauf des Skipasses eine Tages-Polizze abschließen. Auch ÖAMTC-Mitglieder sind abgesichert: Haushalts-, Eigenheim- und Allgemeine Haftpflichtversicherungen erfüllen die Vorgaben. Eine Bestätigung kann beim Generali-Kundenservice angefordert werden.
Das gilt in anderen Ländern
In Deutschland und der Schweiz gibt es keine Helmpflicht. In Österreich besteht eine Helmpflicht für Kinder bis 15 Jahre, in Vorarlberg und Tirol nur eine Empfehlung. Unabhängig davon empfiehlt der ÖAMTC, immer einen Helm zu tragen, da er das Verletzungsrisiko deutlich reduziert.