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Noch mehr Länder betroffen: Außenministerium warnt vor Reisen in diese Staaten

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 04.03.2026 22:42

WELT. Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten hat zu verschärften Reisehinweisen für mehrere Länder geführt. Das österreichische Außenministerium rät derzeit von Reisen in einige Staaten der Region ausdrücklich ab, während für andere Länder erhöhte Vorsicht gilt.

Symbolbild: vegefox.com/stock.adobe.com
Symbolbild: vegefox.com/stock.adobe.com

Hintergrund sind die zunehmenden Spannungen und militärischen Zwischenfälle im Zuge des Nahost-Konflikts.

Eskalation sorgt für Unsicherheit

Seit Wochen ist die Sicherheitslage im Nahen Osten angespannt. Militärische Zwischenfälle, Drohungen und gegenseitige Angriffe zwischen regionalen Akteuren haben die Sorge vor einer weiteren Eskalation verstärkt. Auch der internationale Flugverkehr ist teilweise betroffen: Einige Airlines meiden bestimmte Lufträume oder passen Flugrouten an. Dadurch kommt es vereinzelt zu Umleitungen, Verspätungen oder gestrichenen Verbindungen.

Für diese Länder gilt eine klare Reisewarnung

Das österreichische Außenministerium spricht derzeit für mehrere Staaten der Region eine Reisewarnung aus. Von nicht notwendigen Reisen wird unter anderem in folgende Länder abgeraten:

  • Iran
  • Libanon
  • Syrien
  • Irak

Auch für Teile von Israel sowie die Palästinensischen Gebiete gelten je nach Region besonders strenge Sicherheitshinweise.

Erhöhte Vorsicht in weiteren Staaten

Für andere Länder im Nahen Osten gilt derzeit keine generelle Reisewarnung, allerdings empfiehlt das Außenministerium aufgrund der regionalen Spannungen erhöhte Vorsicht. Dazu zählen unter anderem:

  • Jordanien
  • Saudi-Arabien
  • Bahrain
  • Katar
  • Kuwait
  • Oman
  • Vereinigte Arabische Emirate

Reisende sollen sich vor der Abreise über die aktuelle Sicherheitslage informieren und mögliche Entwicklungen genau verfolgen.

Hinweise für Reisende aus Österreich

Das Außenministerium empfiehlt Österreichern, vor Reisen in die Region die aktuellen Reiseinformationen zu prüfen. Zudem kann es sinnvoll sein, sich bei längeren Aufenthalten im Ausland in die Reiseregistrierung des Außenministeriums einzutragen. So können österreichische Behörden im Krisenfall schneller Kontakt aufnehmen und Unterstützung leisten.

Lage bleibt dynamisch

Experten gehen davon aus, dass sich die Situation im Nahen Osten kurzfristig weiter verändern kann. Entsprechend können auch Reisehinweise und Sicherheitsbewertungen angepasst werden. Reisende sollten daher besonders aufmerksam bleiben und aktuelle Entwicklungen im Blick behalten. 


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