Außenministerium warnt vor Schweden Urlaub
WIEN. Österreichische Urlauber, die mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Auto nach Schweden reisen, sollten besonders vorsichtig sein. Betroffen sind laut aktuellen Hinweisen vor allem Nächte auf Autobahnparkplätzen, Rastplätzen und teils auch Campingplätzen.

Das österreichische Außenministerium stuft Schweden aktuell mit Sicherheitsstufe 2 ein und weist bei Übernachtungen im Wohnmobil auf Autobahnparkplätzen, besonders in Westschweden, auf Überfallgefahr hin. Wie auto motor und sport am 1. Juni 2026 berichtet, warnen auch deutsche Reisehinweise vor Autoeinbrüchen und Überfällen auf Reisende mit Wohnmobil oder Wohnwagen.
Für Urlauber aus Österreich ist das besonders vor der Sommersaison relevant. Viele fahren mit dem eigenen Fahrzeug über Deutschland, Dänemark und Fähren weiter nach Süd- oder Westschweden.
Fährhäfen und Transitstrecken im Fokus
Bekannte Fälle betreffen vor allem Süd- und Westschweden. Genannt werden Regionen rund um Malmö, Trelleborg und Göteborg sowie wichtige Strecken entlang der Westküste.
Auch Rastplätze und Parkanlagen entlang stark befahrener Routen gelten als mögliche Tatorte. Besonders gefährdet sind Fahrzeuge, in denen Wertgegenstände sichtbar liegen oder in denen Reisende übernachten.
Wichtige Tipps für Reisende aus Österreich
Das BMEIA rät allgemein zu wenig Bargeld, Kopien wichtiger Dokumente und erhöhter Vorsicht. Reisepass oder Personalausweis, Führerschein, Bankkarten und Fahrzeugpapiere sollten getrennt und sicher aufbewahrt werden.
Wer mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs ist, sollte bewachte Plätze bevorzugen und das Fahrzeug zusätzlich sichern. Bargeldloses Bezahlen ist in Schweden weit verbreitet, viele Geschäfte akzeptieren kaum oder gar kein Bargeld.
Notruf und Registrierung beachten
In Schweden gilt wie in Österreich die europäische Notrufnummer 112. Bei Verlust von Dokumenten kann eine Kopie von Pass oder Personalausweis helfen, weil die Polizei bei Anzeigen häufig die Dokumentennummer benötigt.
Das österreichische Außenministerium empfiehlt außerdem die Auslandsservice-App und die kostenlose Reiseregistrierung. So können Reisende und Notfallkontakte im Ernstfall rascher erreicht werden.


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