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Ab Jänner 2026: Mit dieser Förderung erhalten Österreicher bis zu 130 Euro geschenkt

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 03.01.2026 22:05

ÖSTERREICH. Ab dem 12. Januar 2026 startet in Österreich die neue Geräteretterprämie, die den bisherigen Reparaturbonus ersetzt. Die Förderung unterstützt Konsumenten dabei, die Lebensdauer von Haushalts- und Pflegegeräten zu verlängern und gleichzeitig Geld zu sparen.

Symbolbild: VAKSMANV/stock.adobe.com
Symbolbild: VAKSMANV/stock.adobe.com

Mit einem Bonus von bis zu 130 Euro pro Reparatur können private Haushalte künftig von staatlicher Unterstützung profitieren.

So funktioniert die Förderung

Die Prämie deckt 50 Prozent der Reparaturkosten, maximal 130 Euro pro Gerät. Damit ist die neue Version geringer als der frühere Reparaturbonua. Für die Jahre 2026 bis 2028 stellt der Staat jährlich 30 Millionen Euro bereit. Die Auszahlung erfolgt direkt an die Antragsteller, die Reparaturbetriebe müssen sich vorher als Partner registrieren. Gefördert werden vor allem Haushaltsgeräte, die regelmäßig im Alltag genutzt werden, darunter Waschmaschinen, Kühlschränke und Tiefkühler, Staubsauger sowie Akkuschrauber und ähnliches Handwerkzeug. Zusätzlich werden auch Pflege- und Medizinprodukte wie Rollstühle, Pflegebetten, Beatmungsgeräte und Blutdruckmessgeräte gefördert.

Diese Geräte werden nicht mehr gefördert

Im Vergleich zum Vorgänger fallen einige Gerätekategorien weg. Dazu gehören Fahrräder und E-Bikes, Smartphones und andere Mobilgeräte, Luxus- und Wellnessgeräte sowie Unterhaltungselektronik.

Registrierung und Antragstellung

Reparaturbetriebe müssen sich vorab als Partnerunternehmen anmelden. Die Prüfung erfolgt über die Kommunalkredit Public Consulting. Konsumenten können die Förderung ab dem offiziellen Starttermin beantragen, die Auszahlung erfolgt direkt an die Antragsteller.

Neuer Bonus

Der ursprüngliche Reparaturbonus lief von 2022 bis Mai 2025. Rund 1,8 Millionen Bons wurden eingelöst, das Gesamtbudget lag bei etwa 254 Millionen Euro aus nationalen und EU-Mitteln. Nach Betrugsfällen 2023 wurde die Förderung kurzzeitig gestoppt. Die neue Geräteretterprämie wird ausschließlich aus nationalen Mitteln finanziert und ist auf eine kosteneffiziente Nutzung des Budgets ausgelegt.


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