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PUERTO PRINCESA. Eine 51-jährige Food-Vloggerin ist auf den Philippinen nach dem Verzehr einer als „Teufelskrabbe“ bekannten Krabbenart gestorben. Die Frau soll das Tier nach dem Sammeln in einem Mangrovengebiet gegessen haben und erkrankte kurz darauf schwer. Lokale Stellen warnten danach erneut vor dem Verzehr unbekannter Meerestiere.

In Puerto Princesa starb eine 51-jährige Influencerin nach dem Essen einer giftigen Riffkrabbe. Behörden warnen vor unbekannten Meerestieren. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie The US Sun am 11. Februar 2026 berichtet, sammelte die Influencerin Emma Amit Anfang Februar gemeinsam mit Bekannten Krabben und Schalentiere nahe Puerto Princesa (Provinz Palawan) und aß später auch eine als „Teufelskrabbe“ bezeichnete Art.

Innerhalb eines Tages soll sich ihr Zustand massiv verschlechtert haben. Nach Angaben aus Berichten wurde sie mit Krämpfen in medizinische Versorgung gebracht und starb am 6. Februar.

Warnung an Küstenbewohner

Aus dem Umfeld lokaler Behörden hieß es, man solle bei selbst gesammelten Meerestieren besonders vorsichtig sein und nichts essen, das man nicht eindeutig kennt. Zudem wurde angekündigt, mögliche Mitesser im Blick zu behalten, falls Symptome auftreten.

Warum die „Teufelskrabbe“ gefährlich sein kann

Bei der genannten Art handelt es sich laut Berichten um eine hochgiftige Riffkrabbe (Zosimus aeneus). In ihr können hitzestabile Nervengifte wie Tetrodotoxin und Saxitoxin stecken, die das Nervensystem beeinflussen und im schlimmsten Fall zu Atemversagen führen können. Wichtig: Die Gifte werden demnach durch Kochen nicht zuverlässig unschädlich gemacht.

Risiko durch Videos und Mutproben

Der Fall zeigt, wie schnell riskante Inhalte auf Social Media reale Folgen haben können. Auch wenn die Hoffnung, viral zu gehen für viele Influencer verlockend ist, zeigt dieser Fall, dass dies lebensbedrohliche Folgen haben kann. Fachleute und Behörden raten generell dazu, bei Wildfang und unbekannten Arten keine Experimente zu machen und bei Vergiftungsanzeichen sofort medizinische Hilfe zu holen.


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