Kitzbühel sagt Fasching ab: Tragischer Tod von Mutter und Kind erschüttert die Stadt
TIROL. In Kitzbühel wurden eine 48-jährige Mutter und ihr fünfjähriger Sohn tot gefunden. Die Stadt reagiert auf die Tragödie und sagt alle Faschingsaktivitäten ab.
Der Fund zweier Verstorbener hat Kitzbühel in tiefe Betroffenheit versetzt. In einem Wohnobjekt wurden eine 48-jährige Frau und ihr fünfjähriger Sohn leblos entdeckt. Für die alarmierten Einsatzkräfte kam jede Hilfe zu spät. Während die Polizei die genauen Todesumstände untersucht, steht die Stadt bereits unter dem Eindruck eines Ereignisses, das weit über den Einzelfall hinausreicht.
Ermittlungen laufen – viele Fragen noch offen
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf die Rekonstruktion der Abläufe vor dem Tod von Mutter und Kind. Offizielle Details zu den Hintergründen wurden zunächst nicht veröffentlicht. Spurensicherung, Befragungen im persönlichen Umfeld sowie weitere Untersuchungen sollen klären, was zu der Tragödie geführt hat. Bestätigt ist bislang lediglich die Identität der beiden Verstorbenen.
Stadt zieht Konsequenzen und sagt Fasching ab
Besonders sichtbar wird die Erschütterung im öffentlichen Leben: Die Stadt Kitzbühel hat entschieden, sich aufgrund des tragischen Todes zweier Mitbürger vollständig von allen Faschingsaktivitäten zurückzuziehen. Geplante Veranstaltungen finden nicht statt.
In einer Mitteilung an die Bevölkerung wird betont, dass in diesen schweren Tagen Zusammenhalt und gemeinsames Trauern im Mittelpunkt stehen sollen. Zugleich sprach die Stadt den Angehörigen, Freunden und Bekannten der Verstorbenen ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Man gedenke der beiden Opfer und werde sie in Erinnerung behalten.
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