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BERLIN. Bei einem Wohnungsbrand in einem 20 Stockwerke hohen Hochhaus in Friedrichsfelde ist ein Kind gestorben. Das Feuer brach am Mittwochabend, 11. Februar, kurz vor 20 Uhr aus und breitete sich rasch aus. Ein weiteres Kind und eine Frau mussten reanimiert werden.

In Berlin Friedrichsfelde brennt eine Wohnung in einem Hochhaus. Ein Kind stirbt, weitere Personen werden reanimiert. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie n-tv berichtet, fanden Einsatzkräfte die drei Betroffenen bewusstlos im Hausflur nahe der Brandwohnung. Das Kind starb später im Krankenhaus, zum Zustand der beiden anderen Reanimierten gab es zunächst keine weiteren Angaben.

Mehrere Bewohner brachten sich selbst in Sicherheit, andere wurden von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt. Insgesamt wurden rund 60 Menschen in Sicherheit gebracht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die betroffene Wohnung bereits vollständig in Flammen, Flammen schlugen aus den Fenstern. Der Bewohner der Brandwohnung konnte sich nach ersten Erkenntnissen selbst retten.

Rauch breitete sich im Gebäude aus

Der Rauch zog laut Feuerwehr schnell durch das Hochhaus und machte Rettungsmaßnahmen in mehreren Stockwerken nötig. Pro Etage gibt es demnach acht Wohnungen.

Die Brandwohnung lag in der dritten Etage, in ersten Angaben war zunächst von einem höheren Stockwerk die Rede. In der Wohnung befanden sich laut Feuerwehr auffallend viele Einrichtungsgegenstände, dadurch entwickelte sich das Feuer besonders schnell.

20 Wohnungen vorerst nicht bewohnbar

Nach dem Einsatz galten in dem Gebäudekomplex rund 20 Wohnungen vorerst als unbewohnbar. Teilweise fehlten Strom und Wasser, teils waren Einheiten stark verraucht.

Bewohner, die nicht bei Angehörigen oder Bekannten unterkamen, konnten in der Nacht in einer nahegelegenen Turnhalle schlafen. Der Bezirk versuchte, für die Zeit danach Unterkünfte wie Wohnungen oder Hotels zu organisieren.

Polizei ermittelt zur Ursache

Zur Brandursache gab es zunächst keine gesicherten Informationen. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Das Feuer ist mittlerweile gelöscht. Wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden, blieb zunächst offen.


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