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ITALIEN. In Italien breitet sich das West-Nil-Virus in diesem Jahr besonders stark aus. Nach offiziellen Angaben sind bereits 27 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Doch was steckt hinter der Krankheit?

Symbolbild: Soumyabrata/stock.adobe.com
Symbolbild: Soumyabrata/stock.adobe.com

Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen, die es zuvor von infizierten Vögeln aufgenommen haben. Für die meisten Betroffenen bleibt die Infektion unbemerkt oder führt lediglich zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Doch ein kleiner Teil der Infizierten entwickelt einen schweren Verlauf mit starken Symptomen. Dabei kann das Virus das zentrale Nervensystem angreifen und lebensbedrohliche Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute auslösen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. In diesen Fällen liegt die Sterblichkeit bei rund 14 Prozent.

Ursachen für den Anstieg

Fachleute sehen in den klimatischen Veränderungen einen entscheidenden Grund für den zunehmenden Ausbruch des Virus. Heiße Sommer und ungewöhnlich milde Winter begünstigen die Ausbreitung der Mückenpopulation. Stehende Gewässer nach Regenfällen oder Bewässerungen bieten zudem ideale Brutstätten. Diese Entwicklungen lassen vermuten, dass sich das West-Nil-Virus dauerhaft in Teilen Südeuropas etablieren könnte.

Ausbreitung über Italien hinaus

Italien ist zwar am schwersten betroffen, doch auch andere Länder Europas melden Todesfälle. In Griechenland starben bislang sieben Menschen an den Folgen der Krankheit. Insgesamt summieren sich die Todesopfer in Europa in diesem Jahr auf 38.

Maßnahmen und Ausblick

Die Gesundheitsbehörden in Italien und auf europäischer Ebene haben ihre Überwachungs- und Bekämpfungsmaßnahmen verstärkt und warnen vor Mückenstichen. Dazu gehören gezielte Programme zur Mückenbekämpfung sowie Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung.


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Sieglinde S.
Sieglinde S.
24.09.2025 22:36

Fachleute sehen in den klimatischen Veränderungen einen ents

Da sterben 38 Menschen von 745 000 000 Einwohner und aus einer Mücke wird ein Elefant gemacht!

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Sieglinde S.
Sieglinde S.
24.09.2025 22:36

Fachleute sehen in den klimatischen Veränderungen einen ents

Da sterben 38 Menschen von 745 000 000 Einwohner und aus einer Mücke wird ein Elefant gemacht!


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