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Suchaktion in der Nacht: 80 Einsatzkräfte retten orientierungslosen Rodler in der Steiermark

Tips Logo Thomas Leitner, 08.02.2026 14:33

STEIERMARK. Große nächtliche Suchaktion in der Obersteiermark. Ein 32-jähriger Rodler verliert nach Mitternacht die Orientierung. Stunden später endet der Einsatz mit einer Rettung.  

Rettungshubschrauber C14 rettete den Rodler (Foto: ÖAMTC/Christoph Graif)
Rettungshubschrauber C14 rettete den Rodler (Foto: ÖAMTC/Christoph Graif)

In der Nacht auf Sonntag, 8. Februar 2026, ist es in der Region Schladming und Michaelerberg-Pruggern zu einer umfangreichen Suchaktion gekommen. Rund 80 Einsatzkräfte suchten nach einem 32-jährigen Oberösterreicher, der nach dem Nachtrodeln die Orientierung verloren hatte.

Notruf nach Sturz ins Bachbett

Kurz nach 1 Uhr in der Früh setzte der Mann selbst einen Notruf ab. Der Rodler aus dem Bezirk Kirchdorf gab an, nach dem Nachtrodeln die Orientierung verloren zu haben und in ein Bachbett gestürzt zu sein. Aufgrund zunächst unklarer Ortsangaben starteten Einsatzkräfte der Bergrettung Schladming sowie der Feuerwehr Rohrmoos eine groß angelegte Suchaktion im Raum Schladming. Auch Drohnen von Feuerwehr, Rettung und Polizei kamen zum Einsatz.

Handy-Ortung bringt Wendung

Erst eine spätere Ortung des Mobiltelefons brachte entscheidende Hinweise. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Mann nicht im Suchgebiet Schladming, sondern rund 20 Kilometer entfernt im Bereich Michaelerberg-Pruggern befand. Daraufhin wurden zusätzlich Einsatzkräfte der Bergrettung Gröbming sowie die Feuerwehren Pruggern und Michaelerberg alarmiert.

Rettung mit Hubschrauber

Mit Unterstützung des Rettungshubschraubers Christophorus 14 konnte der 32-Jährige schließlich gegen 3.30 Uhr früh lokalisiert und gerettet werden. Der Mann blieb unverletzt.

Orientierung im Wald verloren

Wie sich im Zuge der Erhebungen herausstellte, war der Oberösterreicher zuvor am Galsterberg bei Pruggern unterwegs. Nach dem Nachtrodeln verließ er gegen Mitternacht die Talstation zu Fuß in Richtung der B320. Bei einer Abkürzung durch ein Waldstück verlor er die Orientierung und landete schließlich in einem Bachbett, woraufhin er die Einsatzkräfte alarmierte.

 


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