Buckelwal Timmy schwimmt sich frei, bleibt dann aber doch wieder liegen
INSEL POEL. Der gestrandete Buckelwal Timmy hat sich am Montagmorgen, 20. April, vor der Ostseeinsel Poel zunächst selbst von seiner Position gelöst. Der Meeressäuger kam in der Kirchsee wieder in Bewegung, verharrte kurze Zeit später aber erneut. Helfer versuchten danach, ihn in tieferes Wasser zu lotsen.

Wie der Spiegel am 20. April 2026 berichtet, setzte sich Timmy am frühen Morgen überraschend in Bewegung. Nach der ersten Entlastung blieb der Wal jedoch nicht dauerhaft auf Kurs, sondern stoppte später wieder im flachen Bereich der Kirchsee.
Begleitboote hielten sich danach in seiner Nähe, um das Tier nicht erneut auf eine Sandbank geraten zu lassen. Entscheidend ist nun, ob es gelingt, den Buckelwal aus dem engen Bereich in tieferes Wasser zu führen.
Weg ins offene Wasser bleibt heikel
Der Wal änderte am Montagmorgen mehrfach die Richtung. Genau das macht die Lage weiter schwierig, weil Timmy zwar wieder schwimmt, aber noch nicht sicher aus dem flachen Küstenabschnitt heraus ist.
Vor Ort unterstützen mehrere Boote den Versuch, das Tier in die Fahrrinne und weiter in die offene Ostsee zu begleiten. Damit verschob sich der Schwerpunkt von einer aufwendigen Bergung hin zu einer Lenkung auf dem Wasser.
Hoffnung ja, Entwarnung noch nicht
Dass sich Timmy aus eigener Kraft lösen konnte, ist für die Helfer ein wichtiges Zeichen. Gleichzeitig bleibt offen, ob der geschwächte Wal die nächsten Abschnitte aus eigener Kraft bewältigen kann.
Die Chancen lassen sich deshalb weiter nur vorsichtig bewerten. Erst wenn Timmy dauerhaft tieferes Wasser erreicht und seinen Kurs halten kann, wird sich zeigen, ob aus dem Hoffnungsmoment tatsächlich eine Rettung wird.


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