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POEL. Für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal gibt es kaum noch Hoffnung. Fachleute stufen das Tier als schwer geschädigt und nicht transportfähig ein. Eine Lebendrettung gilt nach dem aktuellen Gutachten als ausgeschlossen.

Der vor Poel gestrandete Buckelwal "Timmy" steckt weiter im flachen Wasser fest und kann laut Gutachten nicht gerettet werden. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie der NDR berichtet, verdichten sich damit die Hinweise, dass der Buckelwal vor Poel nicht mehr gerettet werden kann. Nach Angaben des Landes Mecklenburg Vorpommern wurde das Tier gemeinsam von Fachleuten des Deutschen Meeresmuseums und des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung untersucht.

Das Gutachten zeichnet ein deutliches Bild. Sichtbar sind demnach starke Hautablösungen, dazu kommen mutmaßliche innere Verletzungen durch den Druck des eigenen Körpergewichts, Hinweise auf den Kontakt mit einer Schiffsschraube und ein Fischereinetz im Maulbereich.

Wal steckt weiter im flachen Wasser fest

Der Buckelwal ist laut Gutachten etwa 30 Zentimeter im Untergrund eingesunken. Sein Rücken ragt rund 40 Zentimeter aus dem Wasser, für ein eigenständiges Freischwimmen wären aber etwa zwei Meter Wassertiefe nötig, vor Ort wurden zuletzt rund 1,40 Meter gemessen.

Auch ein Ziehen oder Liften kommt nach dieser Einschätzung nicht mehr infrage. Der Wal gilt als nicht transportfähig, ein weiterer Rettungsversuch würde mit hoher Wahrscheinlichkeit schon während des Einsatzes zum Tod des Tieres führen.

Zeitpunkt des Todes bleibt offen

Wann das Tier stirbt, lässt sich laut Gutachten nicht seriös vorhersagen. Weil der Wal noch teilweise vom Wasser getragen wird, kann sich die Überlebenszeit verlängern, obwohl sich sein Zustand weiter verschlechtert.


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