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WISMAR. Der Buckelwal Timmy hat sich in der Wismarer Bucht erneut aus dem flachen Wasser gelöst. In der Nacht auf Dienstag war das Tier später nicht mehr zu sehen. Die Einsatzkräfte warten nun auf neue Sichtungen und hoffen, dass der Wal tieferes Wasser erreicht.

Der geschwächte Buckelwal Timmy hat sich erneut selbst befreit. Nun hoffen Experten, dass er tieferes Wasser erreicht. (Symbolbild); Foto: Craig Lambert Photo/stock.adobe.com

Wie t-online am 31. März 2026 berichtet, stellte die Wasserschutzpolizei die aktive Suche in der Dunkelheit vorerst ein. Das Polizeiboot kehrte in der Nacht zurück, eine Besatzung blieb aber für neue Hinweise in Bereitschaft.

Zuvor war der Wal nach seiner Befreiung zunächst in Richtung Hafen unterwegs. Später drehte das Tier wieder seewärts ab. Schon am Nachmittag hatten Fachleute und Umweltschützer versucht, den Buckelwal zu beobachten und auf seine Lage zu reagieren.

Sperrgebiet bleibt bestehen

Rund um den Wal war bereits ein Sperrgebiet von 500 Metern empfohlen worden, damit das geschwächte Tier möglichst wenig zusätzlichen Stress hat. Das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern hatte betont, dass Ruhe für den weiteren Verlauf entscheidend sei.

Nach Angaben des Ministeriums hielt sich der Buckelwal zuletzt nahe einer tieferen Fahrrinne auf. Damit bestand weiter die Chance, dass er aus eigener Kraft in tieferes Wasser gelangt und seinen Weg aus der Ostsee fortsetzt.

Zustand weiter heikel

Der Buckelwal ist seit Anfang März immer wieder im küstennahen Bereich der Ostsee aufgetaucht. Laut Ministerium wurde bei dem Tier auch ein Seil im Maul festgestellt, dessen genaue Lage weiter unklar ist.

Ob Timmy den Weg zurück in offene Gewässer nun tatsächlich geschafft hat, war in der Nacht noch nicht bestätigt. Dass der Wal sich erneut selbst befreien konnte und danach abtauchte, gilt aber als positives Signal.


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