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DÄNEMARK. Das Schicksal des Buckelwals „Timmy“, der am 2. Mai durch eine private Rettungsinitiative zurück in die Nordsee gebracht worden war, blieb seit seiner Freilassung ungeklärt. Vor der dänischen Insel Anholt wurde nun ein toter Wal entdeckt, bei dem es sich um Timmy handeln könnte. Inzwischen gibt es jedoch neue Hoffnung: An dem Tier wurde offenbar kein Sender gefunden. 

Timmy war wochenlang geschwächt vor der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns unterwegs, hatte sich in Netzen verfangen und war mehrfach gestrandet. Foto: APA-Images / dpa / Jens Büttner

Das Schicksal des Buckelwals “Timmy“, der am 2. Mai durch eine private Initiative zurück in die Nordsee transportiert worden war, war seit seiner Freilassung unklar geblieben. 

Nun wurde vor der dänischen Insel Anholt ein totes Tier entdeckt, bei dem es sich laut verschiedensten Experten um Timmy handeln könnte.

„Sowohl die deutschen als auch die dänischen Forscher, mit denen ich gesprochen habe, glauben, dass es sich höchstwahrscheinlich um den Buckelwal ,Timmy‘ handelt“, sagte unter anderem Morten Abildstrøm von der dänischen Naturschutzbehörde im Gespräch mit dem dänischen Sender „DRTV“.

Ob sich der Wal zuletzt tatsächlich in der Nähe der Insel Anholt aufgehalten hatte, bleibt jedoch unklar. Der an dem Meeressäuger angebrachte GPS-Sender liefert nach Angaben der privaten Rettungsinitiative seit Tagen keine Daten mehr, die Position Timmys sowie seine Route sind daher unklar (Mehr Infos>>>). 

Wal trägt keinen GPS-Sender 

Für Timmy gibt es aber trotz des Funds weiterhin Hoffnung: Der tote Wal soll nämlich - anders als Timmy - eben keinen GPS-Sender tragen. Das bestätigte Abildstrøm gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“.

Da der Buckelwal Timmy nach den aufwendigen Rettungsaktionen mit einem Sender ausgestattet worden war, könnte es sich bei dem angeschwemmten Tier nun doch um einen anderen Wal handeln. Der Tracker soll laut Angaben der Privatinitative, die das Tier gerettet habe, nach Timmys Freilassung an dessen Rückenfinne angebracht worden sein.

Identifizierung steht aus

Der Kadaver wurde inzwischen aus der Nähe untersucht, zudem entnahmen Experten eine Gewebeprobe an der Schwanzflosse. Damit soll geklärt werden, woran das Tier starb – und ob es sich tatsächlich um den Buckelwal „Timmy“ handelt. Die Probe soll nun nach Deutschland geschickt und dort untersucht werden.

Nach Einschätzung von Abildstrøm handelt es sich aber mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Buckelwal. Eine endgültige Identifizierung steht jedoch noch aus, weil der etwa zwölf Meter lange Wal seitlich im Wasser liegt und nur teilweise sichtbar ist.

 


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