Letzter Versuch: Luftkissen sollen Wal "Timmy" retten
WISMAR. Vor der Insel Poel soll am Donnerstag, 16. April, ein neuer Rettungsversuch für den gestrandeten Buckelwal Timmy beginnen. Ein privates Team um die Unternehmer Walter Gunz und Karin Walter Mommert plant, das Tier mit Luftkissen, einer Plane und Pontons anzuheben und anschließend Richtung Nordsee zu bringen.

Wie Bild am 16. April 2026 berichtet, fiel die endgültige Entscheidung für den Einsatz am Mittwochmittag. Mecklenburg Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus bestätigte demnach den Start des Vorhabens, die Verantwortung und Finanzierung liegen bei den beiden Unternehmern.
Geplant ist, den Wal am Donnerstag ab 8 Uhr MESZ zunächst schonend anzuheben. Dafür soll Schlick unter dem Tier weggespült werden, bevor Timmy auf eine Plane zwischen zwei Pontons gebracht wird.
Transport über mehrere Etappen
Wenn die Bergung gelingt, könnte der Abtransport laut Plan am Freitag starten.
Ein Schlepper soll die Konstruktion aus dem flachen Bereich ziehen und weiter in Richtung Nordsee bringen. Im besten Fall würde das Tier dort oder noch weiter draußen im Atlantik wieder freigelassen.
Zustand des Wals bleibt unklar
Offen ist weiter, in welchem Gesundheitszustand sich Timmy befindet und wie hoch seine Überlebenschancen bei dem aufwendigen Transport sind.
Während der Aktion soll eine Tiermedizinerin den Wal beobachten. Unklar blieb zunächst auch, wie viele Kräfte genau an der Rettung beteiligt sind und welche Kosten für den Einsatz anfallen.


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