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ZAKYNTHOS/GRIECHENLAND. Einer der bekanntesten Strände Griechenlands bleibt auch in diesem Jahr unzugänglich. Die griechischen Behörden haben die Sperrung des berühmten Navagio-Strandes auf der Insel Zakynthos bis zum 31. Oktober 2026 verlängert. Damit können Besucher die weltbekannte Bucht weiterhin nur aus der Ferne betrachten.

Symbolbild: CCat82/stock.adobe.com
Symbolbild: CCat82/stock.adobe.com

Die neuen Regelungen untersagen nicht nur das Betreten des Strandes. Auch das Schwimmen in der Bucht ist verboten. Zudem dürfen sich Boote der Küste nur bis auf einen Mindestabstand von 50 Metern nähern.

Sicherheitsrisiko durch instabile Felswände

Hintergrund der Maßnahme sind anhaltende Sicherheitsbedenken. Die steilen Kalksteinfelsen rund um die Bucht gelten seit Jahren als instabil. Bereits 2018 wurden bei einem größeren Felssturz mehrere Menschen verletzt. Seither überwachen Experten die Klippen regelmäßig. Nach Einschätzung der zuständigen Behörden besteht weiterhin die Gefahr von Felsabbrüchen und Erdrutschen. Die Sperrung soll Besucher vor möglichen Unfällen schützen, bis weitere Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen sind.

Wahrzeichen bleibt nur aus der Distanz sichtbar

Besonders betroffen ist das berühmte Schiffswrack „Panagiotis“, das die Navagio-Bucht weltweit bekannt gemacht hat. Das rostige Frachtschiff liegt seit den 1980er Jahren am Strand und zählt zu den meistfotografierten Motiven Griechenlands. Touristen können das Wrack weiterhin von einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste oder bei Bootsausflügen aus größerer Entfernung betrachten. Ein Anlanden am Strand ist jedoch weiterhin nicht erlaubt.

Zukunft des Touristenmagneten offen

Wann die beliebte Sehenswürdigkeit wieder zugänglich sein wird, ist derzeit unklar. Die Behörden prüfen verschiedene Möglichkeiten, um einen sicheren Besuch der Bucht in Zukunft zu ermöglichen. Diskutiert werden unter anderem strengere Sicherheitszonen und kontrollierte Besucherzugänge.  


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