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ATTIKA. Tragödie in Griechenland: Ein heftiges Unwetter hat am 2. April 2026 die Region Attika in Griechenland heimgesucht. Starke Regenfälle, Überschwemmungen und Sturmböen führten zu zahlreichen Notfällen und Schäden. Besonders betroffen sind die Küstenstadt Nea Makri sowie umliegende Ortschaften nordöstlich von Athen.

Symbolbild: OFC Pictures/stock.adobe.com
Symbolbild: OFC Pictures/stock.adobe.com

Besonders tragisch: In Nea Makri wurde ein Mann im Alter von etwa 50 bis 55 Jahren von den reißenden Wassermassen erfasst. Berichten zufolge lebte er in einer unterkellerten Wohnung, die während des Unwetters überflutet wurde. Beim Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, wurde er von der Straße mitgerissen und unter einem geparkten Fahrzeug eingeklemmt. Trotz der schnellen Bergung durch Rettungskräfte erlag der Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Chaos auf den Straßen

Die Fluten verwandelten Straßen in reißende Ströme, Autos wurden weggespült, und zahlreiche Gebäude überflutet. Allein in Attika gingen hunderte Notrufe bei den Rettungsdiensten ein. Einsatzkräfte waren damit beschäftigt, Menschen aus überfluteten Wohnungen zu retten, Straßen zu säubern und Trümmer zu beseitigen.

Warnungen und weitere Gefahren

Die Behörden warnten die Bevölkerung weiterhin vor gefährlichen Wetterbedingungen. Meteorologen erklärten, dass das Unwetter noch nicht vorbei sei und weitere starke Regenfälle und Gewitter möglich seien. Neben Überschwemmungen und starkem Wind wurden auch Saharastaub-Effekte in der Luft beobachtet, die Sicht und Verkehr zusätzlich beeinträchtigten.

Die Region Attika

Attika ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen Griechenlands und umfasst die Hauptstadt Athen sowie zahlreiche Küstenstädte und Vororte. Die Region ist wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes, aber auch anfällig für extreme Wetterlagen, da sie sowohl dicht besiedelt als auch topografisch durch Berge und Küstenlinien geprägt ist.  


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