Tödlicher Arbeitsunfall: Junger Familienvater (29) stirbt bei Sturz
MODUGNO. Tragödie in Italien: In der Industriezone von Modugno bei Bari ist am Samstagmorgen, 21. März 2026, ein 29-jähriger Arbeiter bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen arbeitete der Mann auf dem Dach eines Lager- oder Produktionsgebäudes. Dabei kam es zu einem Absturz aus etwa sechs Metern Höhe. Der Aufprall führte sofort zum Tod des Arbeiters. Die genaue Todesursache soll durch eine rechtsmedizinische Untersuchung geklärt werden.
Verdacht auf nicht tragfähige Dachfläche
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht die Frage, ob sich der Arbeiter auf einer nicht tragfähigen Fläche befand. Solche Bereiche bestehen häufig aus leichten Materialien oder enthalten Lichtplatten, die unter Belastung nachgeben können. Sie gelten als eine der häufigsten Ursachen für schwere Unfälle bei Arbeiten in der Höhe.
Untersuchungen eingeleitet
Die zuständigen Fachstellen der Gesundheitsbehörde in Bari haben Ermittlungen aufgenommen. Geprüft wird, ob alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden und ob geeignete Schutzmaßnahmen vorhanden waren. Dazu zählen Sicherungssysteme sowie persönliche Schutzausrüstung. Auch mögliche organisatorische Mängel werden untersucht. Besonders im Bau und im industriellen Bereich gehören Stürze aus der Höhe zu den häufigsten Todesursachen.
Mann hinterlässt junge Familie
In Andria hat die Nachricht vom Tod des jungen Mannes große Betroffenheit ausgelöst. Besonders tragisch: Berichten zufolge hinterlässt der 29-Jährige eine junge Familie. Er soll erst vor kurzem Vater geworden sein.
Stadt in Apulien
Modugno liegt in der süditalienischen Region Apulien unweit von Bari und zählt zu den wichtigsten Industriestandorten der Gegend. Die Stadt ist geprägt von großen Gewerbegebieten mit Betrieben aus Logistik, Bau und Produktion und bietet zahlreichen Menschen aus dem Umland Arbeitsplätze.

