Bis zu 7.000 Euro Strafe: Strenge Regeln an Italiens Stränden
ITALIEN. Wer in diesem Sommer nach Italien reist, sollte nicht nur an Sonnencreme und Badehandtuch denken, sondern auch an die örtlichen Vorschriften.

In zahlreichen Urlaubsregionen greifen Gemeinden inzwischen hart durch, um Strände zu schützen, Ordnung zu sichern und den Massentourismus besser zu kontrollieren. Je nach Verstoß drohen empfindliche Geldstrafen, in Einzelfällen sogar bis zu 7.000 Euro.
Käufe am Strand können teuer werden
Besonders teuer kann es werden, wenn Urlauber Waren bei illegalen Strandhändlern kaufen. In beliebten Badeorten an der Adriaküste und in anderen Tourismusregionen wollen Behörden damit den unerlaubten Handel und Produktfälschungen eindämmen. Wer dennoch bei fliegenden Verkäufern zugreift, riskiert hohe Bußgelder.
Auch kleine Verstöße werden geahndet
Auch scheinbar harmlose Dinge können teuer enden. Das Reservieren von Liegeflächen mit Handtüchern, wildes Campen am Strand oder das Hinterlassen von Müll wird vielerorts konsequent geahndet. Manche Gemeinden verbieten zudem das Mitnehmen von Sand, Muscheln oder Steinen. Dies ist besonders streng auf Inseln wie Sardinien, wo die Natur geschützt werden soll.
Kleidungsvorschriften in Badeorten
Selbst Kleidungsvorschriften spielen in einigen Orten eine Rolle. Wer in Badehose oder Bikini durch Altstädte oder Strandpromenaden läuft, muss ebenfalls mit Strafen rechnen. Hintergrund sind lokale Regeln zum Schutz des Stadtbildes und des respektvollen Umgangs in historischen Zentren.
Vor dem Urlaub informieren
Reisende sollten sich daher vor Ort über Hinweisschilder und Gemeindeverordnungen informieren. Denn was wie eine Kleinigkeit wirkt, kann in Italien schnell teuer werden. Der Urlaub am Meer bleibt dann nur schön, wenn man auch die Regeln kennt.

