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RÜSSELSHEIM. Stellantis ruft in Deutschland rund 80.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Betroffen sind Mildhybrid-Modelle mehrerer Konzernmarken aus den Baujahren 2023 bis 2026. Grund ist ein technischer Fehler, der im Extremfall zu Überhitzung und Brandgefahr im Motorraum führen kann.

Rückruf bei Stellantis: 80.000 Autos in Deutschland müssen wegen möglicher Brandgefahr in die Werkstatt, auch Fahrzeuge in Österreich sind betroffen. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie merkur.de am 1. April 2026 berichtet, betrifft die Aktion weltweit rund 700.000 Fahrzeuge. Halter sollen vom Hersteller direkt informiert werden. Für sie ist der Werkstatttermin kostenlos.

Auch in Österreich dürfte der Rückruf relevant sein. Die heimischen Markenauftritte von Peugeot, Opel und Citroën bieten eigene FIN-Checks für Rückrufaktionen an, Fiat verweist in Österreich auf die Prüfung über Fahrgestellnummer beim Servicepartner oder über die Kundenbetreuung. Für betroffene Halter gilt auch dort: Die Maßnahme ist sicherheitsrelevant und wird kostenlos durchgeführt.

Auslöser ist nach bisherigem Stand ein zu geringer Abstand zwischen einem Rohr des Benzinpartikelfilters und dem 48-Volt-Riemenstartergenerator. Treffen beide Bauteile unter ungünstigen Bedingungen aufeinander, kann Feuchtigkeit eindringen. Dadurch sind Lichtbogen und thermische Störung möglich.

Werkstattbesuch dauert rund 30 Minuten

Die technische Abhilfe soll rasch erledigt sein. Laut ADAC wird eine stärker isolierte Schutzkappe am Startergenerator eingebaut. Zusätzlich prüfen die Werkstätten den Abstand der Bauteile und passen ihn bei Bedarf an.

Die Rückrufaktion läuft freiwillig. Fahrzeughalter müssen nach aktuellem Stand nicht selbst aktiv werden, sondern auf die Benachrichtigung des Herstellers warten. Die Maßnahme wird in Vertragswerkstätten durchgeführt.

Mehrere Marken und jüngere Baujahre betroffen

Betroffen sind Fahrzeuge mit dem 1,2-Liter-PureTech-Benziner als Mildhybrid. Nach Angaben des ADAC geht es um Modelle der Marken Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Opel beziehungsweise Vauxhall, Alfa Romeo, Fiat und Jeep.

Für Stellantis ist der Rückruf auch wirtschaftlich heikel. Viele der betroffenen Fahrzeuge sind noch vergleichsweise neu. Umso wichtiger ist für den Konzern, die Halter rasch zu erreichen und die Fahrzeuge zügig in die Werkstätten zu holen.


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