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BMW meldet das dritte Jahr in Folge einen Gewinnrückgang

Tips LogoNiklas Killinger, 12.03.2026 09:41

MÜNCHEN. BMW hat im Geschäftsjahr 2025 erneut weniger verdient. Der Nettogewinn sank auf 7,45 Milliarden Euro, der Umsatz fiel auf 133 Milliarden Euro. Der Autobauer stellte die Zahlen am Donnerstag, 12. März, in München vor.

Der Münchner Autobauer legt seine Bilanz 2025 vor. Gewinn und Umsatz gehen zurück, bei Elektroautos wächst der Konzern weiter. (Symbolbild); Foto: Ruslan - stock.adobe.com

Wie die ZEIT am 12. März 2026 berichtet, setzt sich damit bei BMW der dritte Gewinnrückgang in Folge fort. Nach dem starken Rückgang im Jahr 2024 fiel der Überschuss nun noch einmal um rund drei Prozent. Vor Steuern verdiente der Konzern 2025 laut BMW 10,24 Milliarden Euro.

Trotz des niedrigeren Gewinns blieb das operative Geschäft stabiler als viele andere Kennzahlen vermuten lassen. BMW setzte 2025 weltweit mehr als 2,46 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls Royce ab, das war ein leichtes Plus von 0,5 Prozent. Außerhalb Chinas wuchsen die Auslieferungen laut Konzern um 5,9 Prozent.

Elektroautos stützen das Geschäft

Ein wichtiger Treiber blieb die Elektrifizierung. BMW verkaufte im Vorjahr 642.071 elektrifizierte Fahrzeuge, also Batterieautos und Plug in Hybride zusammen. Damit war bereits jedes vierte ausgelieferte Fahrzeug elektrifiziert, in Europa lag der Anteil sogar bei 40 Prozent.

Der Konzern verwies zugleich auf ein schwieriges Umfeld mit zusätzlichem Druck durch Zölle. In der Autosparte lag die operative Marge 2025 bei 5,3 Prozent und damit innerhalb des eigenen Zielkorridors.

Ausblick bleibt vorsichtig

Für 2026 bleibt BMW zurückhaltend. Der Konzern erwartet beim Ergebnis vor Steuern einen moderaten Rückgang gegenüber 2025. In der Autosparte peilt BMW nur noch eine EBIT Marge von 4 bis 6 Prozent an und verweist dabei auf anhaltende Belastungen durch Zölle.

An der Dividende will BMW dennoch festhalten. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für die Stammaktie 4,40 Euro und für die Vorzugsaktie 4,42 Euro vor. Insgesamt soll die Ausschüttung damit bei rund 2,67 Milliarden Euro liegen.


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