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Mercedes 2025 mit riesigem Gewinneinbruch

Tips Logo Niklas Killinger, 12.02.2026 10:00

STUTTGART. Mercedes-Benz hat 2025 einen kräftigen Gewinneinbruch gemeldet: Unterm Strich blieben 5,3 Milliarden Euro, das waren rund 49 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Umsatz sank auf 132,2 Milliarden Euro. In der Pkw-Sparte lag die Umsatzrendite nur noch bei fünf Prozent.

Mercedes verzeichnete 2025 ein Minus beim Gewinn und Umsatz. Neue Modelle und Kostensenkungen sollen die Wende bringen. Foto: UnPinky - stock.adobe.com

Wie die Süddeutsche Zeitung am 12. Februar 2026 berichtet, drückten vor allem das schwächere Geschäft in China, Belastungen durch die US-Zollpolitik und ungünstige Wechselkurse auf das Ergebnis. Auch operativ ging es deutlich nach unten: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf 5,82 Milliarden Euro.

Der Konzern verwies darauf, im Rahmen der eigenen Prognosen geblieben zu sein. Gleichzeitig räumt Mercedes ein, dass neben äußeren Faktoren auch strategische Entscheidungen der vergangenen Jahre nachwirken, etwa bei der Ausrichtung auf Elektromodelle und dem Spagat zwischen E-Antrieb und Verbrennern.

China bleibt Schlüsselmarkt

China war 2025 weiterhin der wichtigste Einzelmarkt für Mercedes. Rund ein Drittel der Fahrzeuge wurde dort abgesetzt, die Verkäufe in China gingen jedoch um 19 Prozent zurück.

Insgesamt setzte Mercedes im vergangenen Jahr etwas mehr als 1,8 Millionen Pkw ab, etwa neun Prozent weniger als 2024. Der Konzern setzt nun darauf, dass neue Modelle die Nachfrage wieder ankurbeln, besonders im oberen Segment.

Modelloffensive und Sparprogramm laufen

Um gegenzusteuern, setzt Mercedes auf eine Produktwelle. Genannt wurden unter anderem der neue CLA im Einstiegssegment sowie ein neuer GLC; bis Mai kündigte das Unternehmen mehrere Weltpremieren an, darunter auch eine elektrische C-Klasse.

Parallel läuft ein Sparprogramm: Produktionskosten und Fixkosten sollen bis 2027 jeweils um zehn Prozent sinken. Ein Abfindungsprogramm für Beschäftigte außerhalb der Produktion lief laut Bericht bis Ende März, zudem hätten Kostensenkungen bereits spürbar zum Ergebnis beigetragen.


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