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UNGARN. Bleibt Fernando Alonso über 2026 hinaus in der Formel 1? Der zweifache Weltmeister hat seine Entscheidung noch nicht getroffen. Während zuletzt Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zu Alpine aufkamen, setzt der Spanier weiterhin große Hoffnungen in das ambitionierte Projekt von Aston Martin – trotz einer bislang enttäuschenden Saison.

Die Zukunft von Fernando Alonso in der Formel 1 ist ungewiss. Foto: APA-Images / AFP Getty / MINAS PANAGIOTAKIS

Die Zukunft von Fernando Alonso in der Formel 1 bleibt offen. Der zweifache Weltmeister hat noch nicht entschieden, ob er auch 2027 für Aston Martin an den Start gehen wird. Eine Entscheidung will der Spanier nach der Sommerpause treffen.

Kehrt Fernando Alonso zu Alpine zurück?

In den vergangenen Wochen sorgten vor allem Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu seinem Ex-Team Alpine für Aufsehen. In den sozialen Medien wurde spekuliert, Alonso könnte Franco Colapinto ersetzen.

Verstärkt wurden diese Spekulationen durch die enge Verbindung zu Flavio Briatore, seinem langjährigen Wegbegleiter aus Renault-Zeiten, der inzwischen die Rolle des Teamchefs bei Alpine übernommen hat.

GP von Ungarn könnte über Alonso-Zukunft entscheiden

Nach Informationen von „Motorsport.com Italia“ könnte Alonsos Zukunft auch direkt von der Entwicklung des aktuellen Aston-Martin-Boliden abhängen. Das große Upgrade-Paket des neuen AMR26B, das beim Grand Prix von Ungarn erwartet wird, gilt als entscheidender Test.

Sollte die erhoffte Trendwende ausbleiben, könnte Alonso über eine letzte Saison bei Alpine an der Seite von Briatore nachdenken. Offizielle Verhandlungen oder eine Einigung gibt es bislang jedoch nicht.

Projekt bei Aston Martin könnte scheitern

Ein solcher „letzter Tanz“ bei Alpine wäre allerdings auch ein Eingeständnis, dass das große Aston-Martin-Projekt nicht die erhoffte Erfolgsgeschichte geworden ist.

Dabei schien der britische Rennstall auf dem Papier der perfekte Ort für das Karriere-Finale des Spaniers zu sein: ein neues Werk, milliardenschwere Investitionen, der Wechsel zu Honda als Motorenpartner und die Verpflichtung von Adrian Newey, dem erfolgreichsten Konstrukteur der Formel-1-Geschichte.

„Kein Paket kann die Lücke schließen“

Die Realität sieht derzeit jedoch anders aus. Aston Martin konnte die hohen Erwartungen bislang nicht erfüllen. Der Rennstall holte in dieser Saison erst einen einzigen WM-Punkt – durch Alonso beim Grand Prix von Monaco – und kämpft im hinteren Feld sogar gegen den neuen Formel-1-Rennstall Cadillac. Auch Motorenpartner Honda liegt aktuell deutlich hinter der Konkurrenz zurück.

Alonso zeigt sich mit Blick auf die Zukunft skeptisch. „Es gibt kein Paket auf der Welt, das die Lücke schließen kann, die wir zu den anderen haben“, sagte er vor dem Großen Preis von Ungarn am kommenden Wochenende.

 


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