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Bis zu 8.000 Euro Strafe: Griechenland führt strenge Verkehrsregeln ein

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 17.05.2026 11:27

GRIECHENLAND. Sonne, Strand und Meer: Griechenland ist eines der beliebtesten Urlaubsländer. Doch Reisende müssen ab sofort aufpassen: Das Urlaubsparadies verschärft die Verkehrsregeln deutlich und führt teils drastische Strafen für Verkehrssünder ein.

Symbolbild: Funny Studio/stock.adobe.com
Symbolbild: Funny Studio/stock.adobe.com

Hintergrund ist die hohe Zahl schwerer Unfälle im Land. Besonders Urlauber mit Mietwagen sollten die neuen Vorschriften kennen, denn Verstöße können schnell teuer werden.

Hohe Geldstrafen für Raser und Handynutzer

Vor allem bei Geschwindigkeitsüberschreitungen zieht Griechenland die Schrauben an. In vielen Wohngebieten gilt inzwischen Tempo 30. Wer deutlich zu schnell fährt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. In schweren Fällen können Strafen von bis zu 8.000 Euro verhängt werden. Zusätzlich drohen lange Fahrverbote. Auch die Nutzung von Handys am Steuer wird deutlich härter bestraft. Bereits beim ersten Verstoß drohen mehrere Hundert Euro Bußgeld und ein zeitweiser Führerscheinentzug. Wiederholungstäter müssen mit noch höheren Strafen rechnen.

Strengere Kontrollen für Urlauber

Die Behörden kündigen verstärkte Verkehrskontrollen an. Dabei sollen auch moderne Kamerasysteme und sogenannte Handy-Blitzer eingesetzt werden. Besonders in touristischen Regionen will die Polizei stärker kontrollieren. Neben Rasern geraten auch Fahrer ohne Helm oder Sicherheitsgurt verstärkt ins Visier. Wer ohne Helm auf Roller oder Quad unterwegs ist, muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen.

Falschparken kann teuer werden

Härter durchgreifen wollen die Behörden außerdem beim Falschparken. Wer Einfahrten, Gehwege oder Behindertenparkplätze blockiert, riskiert neben Bußgeldern auch den Entzug der Kennzeichen. Die neuen Regeln gelten selbstverständlich auch für ausländische Urlauber. Offene Bußgelder können innerhalb der EU auch nach der Reise noch eingefordert werden. Griechenland will mit den verschärften Maßnahmen die Zahl schwerer Verkehrsunfälle deutlich senken. 


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