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MALEDIVEN. Ein Tauchurlaub auf den Malediven endete für fünf italienische Urlauber tödlich. Die Gruppe verschwand während eines Tauchgangs nahe der Insel Alimathaa im Vaavu-Atoll. Die Opfer wurden später in einer Unterwasserhöhle in rund 50 bis 60 Metern Tiefe lokalisiert.

Symbolbild: David Brown/stock.adobe.com
Symbolbild: David Brown/stock.adobe.com

Nach bisherigen Informationen handelte es sich um erfahrene Taucher mit wissenschaftlichem und technischem Hintergrund. Die Gruppe befand sich auf einer mehrtägigen Tauchsafari.

Schwierige Bedingungen unter Wasser

Berichten zufolge führte der Tauchgang in ein komplexes Höhlensystem mit engen Passagen und starken Strömungen. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten in der Region schwierige Wetterbedingungen. Der Wetterdienst der Malediven hatte vor rauer See und zunehmendem Wind gewarnt. Ermittler prüfen derzeit mehrere mögliche Ursachen. Diskutiert werden Probleme mit der Atemgasmischung, starke Strömungen, schlechte Sicht oder ein Orientierungsverlust innerhalb der Höhle. Internationale Medien berichten, dass zunächst nur ein Körper tief im Inneren der Höhle entdeckt wurde. Das deutet darauf hin, dass sich das Unglück direkt innerhalb des Höhlensystems ereignet haben könnte.

Tauchgang in 60 Meter Tiefe

Die Gruppe befand sich deutlich tiefer als bei gewöhnlichen Sporttauchgängen auf den Malediven. Die Höhle soll bis in etwa 60 Meter Tiefe reichen. Solche Tauchgänge gelten selbst unter erfahrenen Tauchern als besonders anspruchsvoll und riskant. Fachleute weisen darauf hin, dass sich die Sicht in Unterwasserhöhlen innerhalb weniger Sekunden verschlechtern kann, wenn Sediment aufgewirbelt wird. Gleichzeitig steigt in großer Tiefe der Luftverbrauch erheblich an.

Bergungsarbeiten dauern an

Die Bergung der Opfer gestaltet sich schwierig. Starke Strömungen und wechselhaftes Wetter erschweren die Arbeiten der Rettungskräfte erheblich. Die maledivische Küstenwache und Spezialtaucher sind weiterhin im Einsatz. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks laufen.


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