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Karibik-Urlaub endet in Horror-Szene: Hai reißt Frau den Arm ab – später stirbt sie

Tips LogoThomas Leitner, 12.01.2026 11:20

KARIBIK. Ein Urlaubsbad im türkisblauen Meer wird für eine 56-jährige US-Touristin zur tödlichen Tragödie. Am beliebten Dorsch Beach in St. Croix griff ein Hai an und riss ihr den Arm ab.

Tigerhaie kommen in der Karibik vor (FotoL: wildestanimal/adobe.stock)
Tigerhaie kommen in der Karibik vor (FotoL: wildestanimal/adobe.stock)

Eine Szene wie aus einem Horrorfilm hat sich am Donnerstagnachmittag am Dorsch Beach auf der Karibikinsel St. Croix abgespielt. Die 56-jährige US-Amerikanerin Arlene L. aus Minnesota wurde beim Schwimmen von einem Hai angegriffen und schwer verletzt. Trotz rascher Rettungsmaßnahmen erlag sie später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Schreie im Meer – Badeausflug wird zur Tragödie

Gegen 16.28 Uhr Ortszeit alarmierten Zeugen die Rettungskräfte, nachdem sie verzweifelte Schreie aus dem Wasser gehört hatten. Augenzeugen berichteten von einem riesigen Blutfleck im Meer, als der Krankenpfleger und ehemalige Rettungsschwimmer Christopher Carroll sofort ins Wasser schwamm, um zu helfen. Dort entdeckte er die Frau in einer Blutlache, ihr linker Arm war unterhalb des Ellenbogens abgerissen, ein Knochen ragte hervor.

Kampf ums Überleben

Trotz der massiven Verletzungen war die Urlauberin zunächst noch bei Bewusstsein und nannte dem Helfer ihren Vornamen. Während Carroll versuchte, sie zurück zum Strand zu bringen, habe die Frau geäußert, dass sie sterben werde, berichten Rettungszeugen. An Land übernahmen Rettungskräfte die Versorgung und brachten Lillis umgehend ins Krankenhaus, wo sie wenig später starb. Zudem soll ein weiterer Badegast bei der Rettung geholfen haben.

Seltene Attacke, zunehmende Warnungen

Welcher Hai für den Angriff verantwortlich war, ist bislang ungeklärt. In den warmen Gewässern rund um die US-Jungferninseln kommen zwar verschiedene Haiarten vor – darunter Tiger- und Karibische Riffhaie –, doch Angriffe auf Menschen sind dort extrem selten. Laut Behörden war es erst der zweite tödliche Haiangriff auf den Inseln innerhalb eines Jahrzehnts. Gouverneur Albert Bryan Jr. sprach sein Mitgefühl für die Familie aus und lobte das schnelle Eingreifen der Badegäste und Rettungskräfte.

Experten betonen, dass Begegnungen mit Haien zwar beängstigend, aber insgesamt selten sind. Trotzdem werden an einigen Stränden Sicherheitsmaßnahmen und Informationsschilder verstärkt, um Urlauber zu sensibilisieren.


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