Blut-Drama in Niedersachsen: American Bully XL zerfleischt sein Herrchen
DEUTSCHLAND. Ein 33-jähriger Mann wird im niedersächsischen Vechta tot aufgefunden – getötet vom eigenen Hund. Die Obduktion bestätigt das Drama um den American Bully XL, der sein Herrchen im Graben bewachte.
Ein tragischer Todesfall sorgt im niedersächsischen Vechta für Entsetzen. Ein 33-jähriger Mann wurde leblos in einem Straßengraben entdeckt. Was zunächst wie ein rätselhafter Todesfall wirkte, entwickelte sich rasch zu einem erschütternden Drama: Die Obduktion bestätigte, dass der Mann offenbar von seinem eigenen Hund tödlich verletzt wurde.
Der Fund erfolgte im Lohner Stadtteil Brockdorf, als eine Spaziergängerin den reglosen Körper entdeckte und die Rettungskette auslöste. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Die schweren Verletzungen deuteten früh auf einen gewaltsamen Tod hin.
Obduktion bestätigt tödliche Hundeattacke
Gerichtsmediziner stellten massive Bissverletzungen fest. Nach Angaben der Ermittler kam es offenbar zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Mann und seinem Hund, einem American Bully XL. Die Verletzungen waren so schwer, dass sie zum Tod des 33-Jährigen führten. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bislang nicht.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich der Hund auffällig aggressiv und wich seinem toten Besitzer nicht von der Seite. Die Situation vor Ort galt als angespannt, erst mit Unterstützung einer Mitbewohnerin konnte das Tier gesichert werden.
Hund in Verwahrung – viele Fragen offen
Der Hund wurde vom Landkreis amtlich abgenommen und in eine gesicherte Einrichtung gebracht. Nach Behördenangaben war das Tier zuvor nicht als gefährlich eingestuft worden. Lediglich ein früherer Vorfall mit einer Katze war bekannt. Nun prüft das Veterinäramt die weitere Vorgangsweise, auch ein Wesenstest steht im Raum.
Warum es zu der tödlichen Eskalation kam, ist derzeit unklar. Die Polizei ermittelt weiter zu den Umständen der Nacht.
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