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Hahnenkamm-Wetter: Sonne, stabile Bedingungen und präzise Prognosen für die Streif

Tips LogoThomas Leitner, 19.01.2026 13:39

KITZBÜHEL. Viel Sonne bei den Trainings, stabile Temperaturen und nur geringe Wetterrisiken. Die Prognosen der GeoSphere Austria sorgen für Sicherheit auf der Streif.  

Die GeoSphere Austria Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg ist auch ein Kompetenzzentrum für Wetterprognosen im gesamten Alpenraum und betreut unter anderem die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. (Foto: KSC/alpinguin)

Viel Sonne, trockene Luft und stabile Bedingungen prägen die Trainingstage der Hahnenkamm-Rennen. Die Experten der GeoSphere Austria liefern dafür seit über zwei Jahrzehnten maßgeschneiderte Wetterprognosen entlang der Streif und sichern damit Vorbereitung und Durchführung des Klassikers in Kitzbühel.

Sonnige Trainingsläufe auf der Streif

Die Trainingsläufe am Dienstag und Mittwoch finden bei nahezu ungetrübtem Sonnenschein statt. In Lagen um 1000 Meter Seehöhe liegen die Temperaturen tagsüber knapp über dem Gefrierpunkt. Dank sehr trockener Luft bleibt relevantes Tauwetter aus, was für konstante Schneeverhältnisse sorgt. Diese Kombination ermöglicht Teams und Organisatoren eine verlässliche Planung auf der legendären Streif.

Leichte Wetteränderung am Rennwochenende

Zum Rennwochenende hin nimmt die Föhnströmung etwas zu. Beim Super-G am Freitag ziehen von Süden her Schleierwolken durch, die den sonnigen Eindruck nur zeitweise trüben. Für die Abfahrt am Samstag bleibt die Prognose leicht unsicher, aktuell werden jedoch keine größeren Neuschneemengen erwartet. Am Slalom-Sonntag deutet vieles auf eine Mischung aus Sonne und Wolken bei Temperaturen knapp unter null Grad im Zielraum hin.

Präzise Wetterdaten für Sicherheit und Präparation

Seit mehr als 20 Jahren betreut die GeoSphere Austria die Hahnenkamm-Rennen mit speziellen Prognosen und Wetterstationen. Diese liefern detaillierte Daten für einzelne Streckenabschnitte und unterstützen die optimale Pistenpräparierung schon Wochen vor den Rennen. Während der Bewerbe stehen Sicherheitsaspekte im Fokus, etwa mögliche Windböen bei Sprüngen oder eingeschränkte Sicht durch Nebel. Auch Risiken für das Publikum wie Glätte oder starke Schneefälle werden frühzeitig erkannt.

Zusätzlich zu den permanenten Messstellen auf der Ehrenbachhöhe und im Ortsgebiet wurden im Herbst weitere Wetterstationen direkt an der Strecke installiert. Sie befinden sich an der Mausefalle, beim Seidlalm-Sprung und an der Hausbergkante und liefern präzise Echtzeitdaten für eine sichere Durchführung der Rennen.

 


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