SalzburgMilch verleiht "Goldene Kuh" für besonderes Engagement rund um Tierwohl und Nachhaltigkeit
SALZBURG. Mit der „Goldenen Kuh“ ehrte SalzburgMilch engagierte Bauern für Tierwohl und Nachhaltigkeit. Drei Kategorien, 9.000 Euro Preisgeld und starke Projekte.

Wenn Tierwohl mehr ist als ein Schlagwort, dann zeigt sich das auf den Höfen der SalzburgMilch. Bei der festlichen Verleihung der „Goldenen Kuh“ am 22. Jänner 2026 rückte die Molkerei erneut jene Bauernfamilien ins Rampenlicht, die Tiergesundheit und nachhaltige Landwirtschaft tagtäglich leben. Insgesamt 9.000 Euro Preisgeld wurden an herausragende Projekte in drei Kategorien vergeben.
Tierwohl als gelebter Prozess
Seit 2017 setzen rund 2.300 SalzburgMilch-Bauern im Rahmen der österreichweit einzigartigen Tiergesundheitsinitiative Standards, die deutlich über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Die aktuellen Einreichungen zeigten eindrucksvoll, dass Tierwohl als kontinuierlicher Entwicklungsprozess verstanden wird. Von klein strukturierten Betrieben bis zu größeren Höfen reichte die Bandbreite der Projekte, die mit Innovationsgeist und viel persönlichem Einsatz umgesetzt wurden. Eine unabhängige Jury aus Tierarzt, Wissenschaft und Konsumenten zeigte sich von der Qualität und Vielfalt der Maßnahmen nachhaltig beeindruckt.
Innovationen vom Stall bis zur Weide
Die prämierten Projekte machten sichtbar, wie vielfältig Tierwohl in der Praxis aussieht. Kälber werden direkt am Hof aufgezogen, um Transporte zu vermeiden, Gruppenhaltung stärkt das Sozialverhalten der Tiere. Moderne Lüftungssysteme, Heutrocknungsanlagen und neue Stallkonzepte verbessern Luft- und Futterqualität. Eigene Weidetunnel ermöglichen den Kühen freien Zugang ins Freie und erhöhen den natürlichen Auslauf deutlich.
Nachhaltigkeit mit Blick auf Generationen
Erstmals stand auch eine eigene Kategorie für besonders nachhaltiges Engagement im Fokus. Ausgezeichnet wurde ein Betrieb, der Nachhaltigkeit ganzheitlich denkt. Investitionen in erneuerbare Energie, eine hofeigene Pflanzenkläranlage, Hackschnitzelheizung aus eigenem Holz sowie Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt überzeugten die Jury. Alte Nutztierrassen wie die Original Pinzgauer werden erhalten, Biotope, Streuwiesen und Rückzugsräume bieten Lebensraum für Insekten, Vögel und Amphibien.
Die SalzburgMilch Tiergesundheitsinitiative bildet dabei das Fundament. Regelmäßige Gesundheitschecks durch unabhängige Prüfer, fachliche Begleitung durch eine molkereieigene Tierärztin und ein eigener Tiergesundheitsbeirat sichern die laufende Weiterentwicklung. Hochwertiges, gentechnik- und palmölfreies Futter aus Europa sowie mindestens 120 Tage Auslauf pro Jahr unterstreichen den hohen Anspruch an Tierwohl und Nachhaltigkeit.


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