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Rock me, Amadeus! Salzburg feiert das ewige Genie zum 270. Geburtstag

Tips Logo Thomas Leitner, 30.01.2026 17:55

SALZBURG. Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Jänner 1756 in Salzburg geboren. Heute, im Jahr 2026, wäre das Musikgenie stolze 270 Jahre alt geworden – und die Welt feiert ihn leidenschaftlicher denn je.
 

Wolfgang Amadeus Mozart (Foto: Musikfreunde Wien)
  1 / 2   Wolfgang Amadeus Mozart (Foto: Musikfreunde Wien)

Ganz Salzburg steht Kopf, wenn der berühmteste Sohn der Stadt seinen Ehrentag begeht. Zwar ist Mozart seit über 200 Jahren physisch nicht mehr unter uns, doch sein Spirit ist lebendiger als jedes Pop-Phänomen der Neuzeit. Unter dem strahlenden Motto „Mozart: lux aeterna“ (ewiges Licht) zelebriert die Mozartwoche 2026 die Unsterblichkeit eines Mannes, der die Musikwelt für immer verändert hat.

Von Prunk-Opern bis hin zu interaktiven Ausstellungen: Das Jubiläumsjahr 2026 zeigt, dass „Wolferl“ auch im digitalen Zeitalter ein echter Superstar ist.

Die Zauberflöte als glanzvolles Highlight

Im Zentrum der Feierlichkeiten steht eine spektakuläre Neuproduktion der „Zauberflöte“ im Haus für Mozart. Niemand Geringeres als Rolando Villazón führt Regie, während die Wiener Philharmoniker unter Adam Fischer für den göttlichen Klang sorgen. Es ist eine Hommage an Mozarts letztes Lebensjahr 1791 – eine Mischung aus Magie, Melancholie und purer Lebensfreude, die das Publikum in Salzburg derzeit in Ekstase versetzt.

Modernes Erbe: Mozart trifft auf Hightech

Doch nicht nur die Klassik-Elite feiert. In Wien lockt das multimediale Spektakel „Mythos Mozart“ Scharen von Besuchern an den historischen Ort, an dem der Komponist verstarb. Hier wird das Genie mittels 1.500 LED-Kerzen und 360-Grad-Animationen ins 21. Jahrhundert katapultiert. Wer hätte gedacht, dass man Mozarts „Kleine Nachtmusik“ heute interaktiv mit Instrumenten aus aller Welt mitspielen kann?

Kulinarik und Kitsch zum Ehrentag

Natürlich darf auch der Genuss nicht zu kurz kommen. In Orten wie Eugendorf servieren die Wirte Mozarts Leibspeisen – angeblich liebte er Leberknödel mit Sauerkraut. Und während in den Konzertsälen die „Dissonanzen“ des Constanze-Quartetts erklingen, zeigt sich in den Gassen der Mozartstadt: Ob Mozartkugel oder Luxus-Event – der Hype um das „Wunderkind“ ist auch nach 270 Jahren ungebrochen.

 


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