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Mariazellerbahn: Großer Umbau stoppt Kult-Zug – das müssen Reisende jetzt wissen

Tips LogoThomas Leitner, 28.01.2026 11:52

NIEDERÖSTERREICH. Die Mariazellerbahn rüstet sich für die Zukunft! Wichtige Sanierungen bringen ab Februar 2026 massive Änderungen im Fahrplan und einen Schienenersatzverkehr.

Mariazellebahn (Foto: NOEVOG/Heussler)
Mariazellebahn (Foto: NOEVOG/Heussler)

Die legendäre Mariazellerbahn, ein echtes Juwel auf Schienen, geht in die nächste Modernisierungsphase. Um die über 115 Jahre alte Schmalspurstrecke fit für kommende Generationen zu machen, startet am 16. Februar 2026 eine großangelegte Bauoffensive. Bis Ende April verwandelt sich die idyllische Route in eine Hochleistungsbaustelle.

Im Fokus stehen dabei vor allem die Sicherheit und der Komfort der tausenden Fahrgäste, die jährlich die malerische Strecke zwischen St. Pölten und dem Wallfahrtsort Mariazell nutzen. Besonders die Talstrecke erhält eine Verjüngungskur durch massiven Schwellentausch und eine Generalsanierung zwischen Weinburg und Kammerhof.

Tunnel-Check und neue Leitungen

Auch die anspruchsvolle Bergstrecke bleibt nicht unberührt. Hier rücken die Bautrupps mehreren Tunneln zu Leibe, wobei der bekannte Gösingtunnel eine zentrale Rolle spielt. Zwischen Erlaufklause und Mitterbach wird zudem nicht nur die Strecke saniert, sondern auch die Oberleitung komplett erneuert.

Diese Maßnahmen sind unverzichtbar, um die enorme Nachfrage nach klimafreundlicher Mobilität in der Region auch in Zukunft zuverlässig bedienen zu können. Trotz des straffen Zeitplans ist das Ziel klar: Die Infrastruktur wird auf ein neues Level gehoben, um Verspätungen zu minimieren und das Fahrgefühl deutlich zu verbessern.

Busse statt Bahn-Romantik

Für Pendler und Touristen bedeutet die Modernisierung vorübergehend ein Umsteigen. Vom 16. Februar bis zum 30. April 2026 wird die Strecke in verschiedenen Etappen gesperrt. In dieser Zeit übernehmen Busse den Dienst. Der Schienenersatzverkehr ist so getaktet, dass die Abfahrtszeiten der Züge weitgehend beibehalten werden, um den Anschluss an den Hauptbahnhof St. Pölten zu garantieren.

Zuerst trifft es den Abschnitt ab Laubenbachmühle, bevor im März die gesamte Strecke für einen Monat komplett ruht. Ab Mai soll die Mariazellerbahn dann wieder planmäßig und mit frischem Schwung durch das Mostviertel rollen.


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