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Bill und Hillary Clinton sagen im Epstein-Ausschuss aus

Tips Logo Niklas Killinger, 03.02.2026 12:13

WASHINGTON. Die Clintons wollen in einer Kongress Untersuchung zum Fall Jeffrey Epstein aussagen. Die Zusage kam am Montag (2. Februar, Ortszeit) kurz vor einer möglichen Abstimmung über eine Missachtung des Kongresses. Im Raum standen Strafzahlungen und im Extremfall auch Haft.

Vor geplanter Missachtungs Abstimmung kündigen Bill und Hillary Clinton Aussagen im Kongress an. (Symbolbild); Foto: doganmesut/stock.adobe.com

Wie The Guardian am 2. Februar 2026 berichtet, erklärten Bill Bill Clinton und Hillary Hillary Clinton, dass sie im Rahmen der Ermittlungen des US House of Representatives mitwirken werden. Hintergrund ist ein Streit über die Form der Aussage und die Frage, ob die beiden eine Befragung unter Eid akzeptieren.

Zuvor hatten die Anwälte der Clintons die Vorladungen als rechtlich nicht durchsetzbar bezeichnet und dem Vorsitzenden des Ausschusses, James Comer, politische Motive vorgeworfen. In den vergangenen Wochen hatte der Ausschuss dennoch Schritte gesetzt, um Missachtungs Beschlüsse auf den Weg zu bringen.

Streit um Form der Aussage

Der Ausschuss pochte zuletzt auf geschlossene Vernehmungen unter Eid. Aus der Korrespondenz geht hervor, dass die Clintons zwischenzeitlich andere Formen der Kooperation angeboten hatten, darunter eine protokollierte Befragung und eine eidesstattliche Erklärung.

Im Ausschuss gab es dafür jedoch keine Zusage. Parallel dazu fanden sich im Gremium auch Stimmen aus der Demokratischen Partei, die in Richtung Transparenz argumentierten und die Missachtungs Schritte teilweise mittrugen.

Fall Epstein wieder im Fokus

Die Untersuchung bezieht sich auf den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der 2019 in einer Gefängniszelle in New York City starb, während er wegen weiterer Vorwürfe in Haft saß. Im Zuge der Debatte rücken erneut Kontakte einflussreicher Personen aus den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren in den Blick, darunter auch Bill Clintons damalige Bekanntschaft mit Epstein. Vorwürfe strafbaren Verhaltens gegen Clinton werden in dem Bericht nicht erhoben.

Zusätzlichen politischen Druck erzeugte zuletzt eine große Aktenfreigabe des US Department of Justice. Gleichzeitig fordern Abgeordnete weitere Unterlagen und kritisieren, dass noch Material zurückgehalten werde. Auch Donald Trump und seine Regierung werden in dem Zusammenhang von der Opposition scharf angegriffen.

 


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