Neuer Job? Das ist das Wunschziel von Adi Hütter
ÖSTERREICH. Im Oktober 2025 wurde Adi Hütter als Cheftrainer des französischen Topklubs AS Monaco entlassen. Seitdem befindet sich der 55-Jährige auf Vereinssuche. Eine bevorzugtes Ziel hat der Österreicher bereits.
Nach mehr als zwei Jahren und 93 Spielen an der Seitenlinie der AS Monaco endete die Zeit von Ex-Frankfurt-Trainer Adi Hütter im Fürstentum. Zwar wurde der 55-Jährige seitdem immer wieder bei verschiedenen Klubs gehandelt – unter anderem beim VfL Wolfsburg –, einen neuen Job hat der Österreicher aber noch nicht angetreten.
Im Interview mit dem „ORF„ hat Hütter nun über seine Zukunft gesprochen. Denn auch wenn er froh sei, dass es zuletzt „etwas ruhiger war“, soll er ab Sommer wieder mit einer neuen Anstellung liebäugeln.
„Ich habe das Gefühl, dass ich da viel besser einwirken kann. Ich glaube nicht, dass ich der Trainer bin, der in den letzten 14, 15 Spielen noch die Ziele erreichen kann“, so Hütter gegenüber dem „ORF“.
„Bin für alles offen“
In Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz hat er bereits trainiert, mit dem FC Red Bull Salzburg das Double sowie mit den Young Boys Bern die Schweizer Meisterschaft gewonnen. Auch bei Eintracht Frankfurt und in Monaco konnte er überzeugen. Dementsprechend hoch sind auch die Ansprüche des Vorarlbergers.
Der neue Verein solle ambitioniert sein, große Ziele haben und international vertreten ein. Hütter präferiere zudem einen Klub, der in einer Top-Fünf-Liga spielt. „Ich bin da offen für alles“, sagt Hütter, der dennoch ein Wunschziel nennt.
Hütter lockt die Insel
„Ich habe schon vor meinem Engagement in Monaco gesagt, dass es natürlich mein Ziel ist, einmal in der Premier League zu arbeiten“, sagte Hütter. „Wenn etwas kommt, das für beide Seiten spannend ist und passt, würde ich natürlich nicht Nein sagen“, so der 55-Jährige. Spätestens ab Sommer ergeben sich für ihn wohl wieder spannende Optionen.
Möglicherweise auch bei Crystal Palace, wo dann die Amtszeit seines Landsmanns Oliver Glasner endet. Ausgerechnet der Innviertler hatte damals das Traineramt von Hütter bei Eintracht Frankfurt übernommen und das Erbe des Vorarlbergers weitergeführt.
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