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GLASGOW. Ein 71-jähriger Mann darf eine BBC Scotland Nachrichtensprecherin lebenslang nicht mehr kontaktieren oder ihr nahekommen. Das Gericht verurteilte ihn zu zwei Jahren behördlicher Aufsicht, nachdem es die Stalking Vorwürfe als erwiesen ansah. Die Belästigungen sollen sich über mehrere Jahre gezogen haben.

Nach jahrelangen Belästigungen ordnet das Gericht ein lebenslanges Kontaktverbot für den 71-jährigen Stalker an. Dazu kommen zwei Jahre behördliche Aufsicht. (Symbolbild); Foto: Firn/stock.adobe.com, KI-generiert

Wie die BBC am 9. Februar 2026 berichtet, schickte der Mann der Moderatorin über längere Zeit unerwünschte Post und Geschenke und tauchte wiederholt in der Nähe ihres Wohnorts auf. Das Verfahren lief vor dem Sheriff Court in Glasgow.

Verurteilung nach mehrjährigem Stalking

Das Gericht ging davon aus, dass der Mann die Journalistin zwischen Februar 2021 und November 2024 wiederholt verfolgte und ihr Angst bereitete. Die Handlungen reichten laut Berichten von häufigen Zuschriften bis zu persönlichen Annäherungen.

Die Betroffene schilderte im Verfahren, dass sie sich dadurch im Alltag und besonders im eigenen Zuhause zunehmend unsicher fühlte. Die Vorfälle hätten auch berufliche Auswirkungen gehabt.

Auflagen sollen weiteren Kontakt verhindern

Neben der zweijährigen Aufsicht ordnete das Gericht ein lebenslanges Kontakt und Annäherungsverbot an. Damit soll ausgeschlossen werden, dass der Mann die Moderatorin erneut direkt oder indirekt erreicht.

Eine Haftstrafe wurde nicht genannt. Stattdessen stehen die Schutzanordnung und die Auflagen im Vordergrund.

Versäumte Gerichtstermine als weiterer Punkt

Zusätzlich wurde der Mann demnach auch wegen verpasster Gerichtstermine im Jahr 2025 verurteilt. Diese Verstöße flossen in die Entscheidung mit ein.


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