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LONDON. Der als „Suffolk Strangler“ bekannte Serienmörder Steve Wright hat vor dem Londoner Strafgericht Old Bailey den Mord an Victoria Hall eingeräumt. Die damals 17 Jahre alte Schülerin wurde 1999 getötet. Die Strafzumessung ist für Freitag, 6. Februar 2026, angesetzt.

Steve Wright legt in London ein Geständnis ab. Der Fall Victoria Hall war jahrzehntelang ungeklärt, jetzt folgt die Strafzumessung. (Symbolbild); Foto: KI-generiert

Wie der Telegraph am 2. Februar 2026 berichtet, legte der 67 Jahre alte Wright seine Schuldeingeständnisse kurz vor dem geplanten Prozessbeginn ab. Er bekannte sich schuldig, Victoria Hall entführt und getötet zu haben.

Geständnis umfasst weitere Anklage

Neben dem Mordgeständnis gab Wright auch eine versuchte Entführung zu. Der Vorwurf betrifft eine damals 22 Jahre alte Frau und datiert auf den Tag vor der Tat an Victoria Hall.

Die britische Anklagebehörde teilte mit, dass die Ermittlungen in dem lange ungelösten Fall in den vergangenen Jahren erneut intensiviert wurden. Ziel sei es gewesen, die Vorwürfe gerichtsfest aufzuarbeiten.

Fall blieb über Jahrzehnte ungeklärt

Der Mord an Victoria Hall war mehr als zwei Jahrzehnte unaufgeklärt. Mit dem Geständnis endet für Angehörige und Ermittler ein langes Verfahren rund um ein Verbrechen aus dem Jahr 1999.

Mit der anstehenden Strafzumessung wird das Gericht festlegen, welche zusätzliche Strafe Wright für die Tat erhält.

Bereits lebenslange Haft wegen Mordserie 2006

Wright sitzt bereits eine lebenslange Haftstrafe mit der Anordnung, nicht entlassen zu werden. Er war 2008 wegen fünf Morden an Frauen in Ipswich verurteilt worden, die 2006 verübt wurden.

Der Spitzname „Suffolk Strangler“ stammt aus dieser Mordserie. Das aktuelle Geständnis betrifft nun ein weiteres Opfer und einen deutlich älteren Fall.


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