Zehn Tote nach Schüssen an Schule und Wohnhaus in Kanada
TUMBLER RIDGE. In der kleinen Gemeinde in British Columbia sind bei Schüssen an einer Schule und an einem zweiten Ort zehn Menschen gestorben. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt, mehrere mussten in Spitäler gebracht werden. Die Ermittlungen laufen.
Wie die Royal Canadian Mounted Police am 10. Februar 2026 mitteilte, ging gegen 21.20 Uhr MEZ (13.20 Uhr Ortszeit) ein Notruf zu einem aktiven Schusswaffenvorfall an der Tumbler Ridge Secondary School ein. Kurz darauf wurde ein öffentlicher Polizeialarm ausgelöst.
Alarm am Abend aufgehoben
Gegen 1.45 Uhr MEZ (17.45 Uhr Ortszeit) hob die Polizei den Alarm wieder auf. Es gebe demnach keine Hinweise auf weitere Tatverdächtige oder eine akute Gefahr für die Bevölkerung.
Alle verbliebenen Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte wurden laut Polizei sicher aus dem Gebäude gebracht. Parallel lief eine koordinierte Zusammenführung von Familien.
Mehrere Verletzte, zwei mit Hubschrauber ausgeflogen
In der Schule wurden sechs Opfer tot gefunden, außerdem ein mutmaßlicher Täter. Zwei Verletzte wurden mit schweren bis lebensgefährlichen Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, eine weitere Person starb während des Transports.
Rund 25 weitere Betroffene wurden im örtlichen medizinischen Zentrum untersucht und versorgt. Sie sollen nicht lebensgefährlich verletzt gewesen sein.
Zweiter Tatort und weitere Durchsuchungen
Die Ermittler nannten zudem einen zweiten Ort, der mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen dürfte: In einem Wohnhaus seien zwei weitere Opfer tot gefunden worden. Weitere Häuser und Grundstücke wurden durchsucht, um mögliche Verletzte zu finden und den Tathergang zu klären.
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