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Tottenham entlässt Thomas Frank nach acht Monaten

Tips LogoNiklas Killinger, 11.02.2026 13:25

LONDON. Tottenham Hotspur hat Cheftrainer Thomas Frank am Mittwoch, 11. Februar 2026, freigestellt. Der Premier League Klub reagierte auf eine lange Serie ohne Sieg und wachsenden Druck rund um die Mannschaft. In der Liga liegt Tottenham nur wenige Punkte über der Abstiegszone.

Spurs entlassen Thomas Frank nach acht Monaten. In der Premier League steht Tottenham nur fünf Punkte vor der Abstiegszone. (Symbolbild); Foto: HTGanzo - stock.adobe.com

Wie die BBC am 11. Februar 2026 berichtet, trennte sich Tottenham am Morgen nach der 1:2-Heimniederlage gegen Newcastle United von Thomas Frank. Der Däne hatte den Job erst im Juni 2025 übernommen.

In der Premier League rutschten die Spurs auf Platz 16 ab und stehen damit nur fünf Punkte vor den Abstiegsrängen. In der Liga blieb Tottenham seit Jahresbeginn 2026 ohne Sieg.

Frank startete mit einem Dreijahresvertrag, brachte den Klub in der Champions League aber zumindest bis ins Achtelfinale. In den beiden nationalen Pokalbewerben war dagegen früh Schluss.

Ligaform kippt, Fans werden ungeduldig

In mehreren Heimspielen war die Stimmung im Stadion zuletzt angespannt. Nach Rückschlägen gab es wiederholt Pfiffe und Unmutsbekundungen aus den Rängen.

Sportlich war vor allem die Serie ohne Ligaerfolg ausschlaggebend. Tottenham gewann in 17 Premier League Spielen nur zweimal und verlor dabei weiter Boden.

Verletzungen belasten Kader

Zusätzlich bremsten zahlreiche Ausfälle den Klub in dieser Phase. Zeitweise fehlte eine zweistellige Zahl an Spielern, was die Optionen im Spiel und bei Wechseln stark einschränkte.

Auch offensiv blieb Tottenham über weite Strecken zu harmlos. Tore und klare Chancen waren in der Liga zuletzt Mangelware.

Suche nach neuer Lösung beginnt

Wer das Team bis Saisonende übernimmt, war zunächst offen. Für Tottenham geht es nun darum, rasch Stabilität zu finden und den Abstand zur Gefahrenzone zu vergrößern.

In den nächsten Wochen stehen in der Liga weitere richtungsweisende Partien an. Der Klub muss dabei auch den Spagat zwischen Liga-Alltag und Champions League bewältigen.


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