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Tödliche Schlittenfahrt: Zwei Kinder sterben beim Rodeln

Tips LogoVerena Beneder, LL.B., 16.02.2026 20:58

ÖSTERREICH/DEUTSCHLAND. Tragödie in Deutschland und Österreich: Innerhalb weniger Tage sind zwei Kinder bei schweren Schlitten- und Rodelunfällen ums Leben gekommen.

Symbolbild: mezzotint_fotolia/stock.adobe.com
Symbolbild: mezzotint_fotolia/stock.adobe.com

Die Ermittlungen zu den genauen Unfallursachen dauern an.

Selbstgebauter Schlitten wird zur Todesfalle

Im Landkreis Rostock kam es am Wochenende zu einem folgenschweren Vorfall auf einem verschneiten Feldweg. Berichten zufolge war ein elfjähriger Junge gemeinsam mit zwei weiteren Kindern im Alter von elf und 13 Jahren auf einem selbstgebauten Schlitten unterwegs. Dieser war an ein Auto befestigt und wurde über den Weg gezogen. Während der Fahrt geriet der Schlitten von der Strecke ab und prallte gegen einen am Rand gelagerten Holzstapel. Der elfjährige Junge erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die beiden anderen Kinder wurden leicht verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung ein. Der 37-jährige Fahrer des Autos soll nach bisherigen Erkenntnissen fahrtüchtig gewesen sein. Sachverständige prüfen nun, wie es zu dem Kontrollverlust kommen konnte und ob Sicherheitsvorschriften missachtet wurden.

Tödlicher Rodelunfall bei Schul-Skilager

Auch im österreichischen Skigebiet Rauris im Salzburger Land kam es zu einem tragischen Unfall. Eine 13-jährige Schülerin aus München nahm dort an einem Schul-Skilager teil und war gemeinsam mit einer Mitschülerin auf einer Rodelbahn unterwegs. Während der Abfahrt kamen die beiden Mädchen von der Strecke ab und prallten gegen einen Baum. Beide wurden schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag eines der Mädchen später seinen Verletzungen. Der Zustand der zweiten Schülerin wurde nach medizinischer Versorgung als stabil beschrieben. Nach ersten Informationen trugen beide Mädchen Helme und waren vor der Fahrt eingewiesen worden. Die Behörden untersuchen nun die genauen Umstände des Unfalls, insbesondere die Streckenbedingungen und den Ablauf der Abfahrt.


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