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Bahnhof Imst-Pitztal: Modernisierung bis 2027 fix – 360 neue Parkplätze und barrierefreier Umbau

Tips LogoThomas Leitner, 18.02.2026 11:25

TIROL. Mehr Komfort, mehr Barrierefreiheit, mehr Parkplätze. Der Bahnhof Imst-Pitztal wird umfassend modernisiert. Die Planungen laufen bis 2027.

Bahnhof Imst-Pitztal wird modernisiert (Foto: ÖBB/Michael Fritscher)
Bahnhof Imst-Pitztal wird modernisiert (Foto: ÖBB/Michael Fritscher)

Der Bahnhof Imst-Pitztal zählt mit rund 4.200 Fahrgästen täglich zu den wichtigsten Mobilitätsdrehscheiben im Westen Tirols. Jetzt stellt die Tiroler Landesregierung die Weichen für die Zukunft: Der Standort wird umfassend modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Die Planungen starten sofort und sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Modernisierung für 4.200 Fahrgäste täglich

Beschlossen wurde das Projekt auf Antrag von Verkehrslandesrat René Zumtobel. Das Land Tirol stellt für die Planungsphase 430.000 Euro bereit. Die gesamten Planungskosten von 1,095 Millionen Euro tragen das Land Tirol, die ÖBB sowie die Gemeinden Imst, Arzl im Pitztal und weitere Umlandgemeinden gemeinsam.

Geplant sind angepasste Bahnsteige, angehobene Bahnsteigkanten und ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte Menschen. Herzstück der Barrierefreiheit wird eine modernisierte Unterführung mit Aufzugsanlage. Auch das Bahnhofsareal selbst wird neu gedacht: Vorplatz, Bushaltestellen und das Umfeld erhalten ein zeitgemäßes Erscheinungsbild.

360 Stellplätze und neue Mobilitätsangebote

Ein zentrales Element ist die neue Parkdeck-Anlage mit rund 360 PKW-Stellplätzen. Bis zu 200 davon werden barrierefrei gestaltet oder speziell für Familien, Frauen und E-Autos reserviert. Zusätzlich entstehen 50 überdachte Fahrradstellplätze sowie rund 30 überdachte Stellplätze für motorisierte Krafträder. Damit entwickelt sich der Bahnhof zu einem multimodalen Verkehrsknoten mit Park & Ride, Bike & Ride und Busanbindung.

Das Projekt ist Teil des „Tiroler Vertrag II“, eines Infrastrukturabkommens zwischen dem Land Tirol und den ÖBB. Ziel ist es, bis 2030 zahlreiche Bahnhöfe entlang des 460 Kilometer langen, bereits vollständig elektrifizierten Streckennetzes zu modernisieren. Parallel dazu wird der zweigleisige Ausbau im Tiroler Oberland gesamtheitlich weiterverfolgt, um Taktverdichtungen, kürzere Reisezeiten und höhere Fahrplanstabilität zu ermöglichen.


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