Österreichs Tennis-Asse im Ranking-Check: Wer steht wo in der ATP-Weltrangliste?
ÖSTERREICH. Der Start in das neuen Tennisjahre verlief für die österreichischen Tennis-Herren bisher noch nicht nach Wunsch. Auf diesen Positionen liegen Filip Misolic, Sebastian Ofner & Co.:

Der Start in die neue Saison hätte für Österreichs Tennis-Herren besser laufen können. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open, schaffte es nur Filip Misolic ins Hauptfeld, dort schied der 24-Jährige in der ersten Runde gegen Davidovich Fokina aus.
Misolic fällt mehrere Wochen aus
Seitdem gab es zwei Niederlagen, nun fällt der ÖTV-Athlet aufgrund einer Fußverletzung wochenlang aus. Dadurch dürfte es für ihn in der Weltrangliste nach hinten gehen – aktuell ist er als 81. noch der beste Österreicher im ATP-Ranking.
Nach seiner Aufgabe beim Challenger-Turnier in Lille klagte er über starke Schmerzen im rechten Fuß. Eine MRT-Untersuchung brachte schließlich die Diagnose: Riss der Plantarfaszie. Darüber berichtet die „Kleine Zeitung“ in ihrer Freitagsausgabe.
Ofner nicht in Form
Diesen Status hatte lange Sebastian Ofner inne. Nach mehreren Verletzungen, die den Steirer in den vergangenen Jahren immer wieder zu einer Pause gezwungen haben, ist der 29-Jährige in der Weltrangliste mittlerweile auf Platz 132 zurückgefallen.
In diesem Jahr konnte er nur in der ersten Qualifikationsrunde zu den Australian Open einen Sieg erringen, ansonsten gab es für ihn bisher fünf Niederlagen. Aktuell fehle es ihm am Selbstvertrauen, weswegen Ofner auf die Teilnahme am Masters-Turnier von Indian Wells verzichtet und stattdessen in Europa verweilt.
Rodionov drittbester Österreicher
Mit Jurij Rodionov liegt ein weiterer Österreicher unter den Top-200. Der 26-Jährige überzeugte zuletzt im Davis Cup gegen Japan, auf der Tour läuft es aber noch nicht so richtig. Aktuell rangiert er auf Platz 176 der Welt. Vierbester ÖTV-Athlet ist Lukas Neumayer, der im Davis Cup ebenfalls einen Sieg einfahren konnte. Er ist derzeit 222.
Schwärzler wieder besser in Form
Nach oben zeigt die Kurve hingegen bei Joel Schwärzler. Anfang des Jahres zog der 20-Jährige ins Halbfinale des Challenger-Bewerbs von Nonthaburi in Thailand ein. Anschließend konnte der gebürtige Südafrikaner noch drei weitere Siege bei verschiedenen Turnieren erlangen. Daraus resultiert in der Weltrangliste eine Verbesserung auf Rang 246.
Die weiteren Österreicher im Ranking: Sandro Kopp (ATP-Nr. 317.), Neil Oberleitner (426.), Sebastian Sorger (561.) und David Pichler (957.).


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden