Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Todes-Drama in der Steiermark: 21-Jähriger stirbt in riesiger Lawine – er hatte keine Chance

Tips LogoThomas Leitner, 21.02.2026 21:31

STEIERMARK. Ein tragisches Unglück erschütterte am Samstagnachmittag die Steiermark, als ein junger Slowake abseits der Piste am Hohen Zinken von einer Lawine getötet wurde.
 

Rettung im Einsatz (Foto: ÖAMTC)
Rettung im Einsatz (Foto: ÖAMTC)

Es war ein sonniger Samstagnachmittag in den Wölzer Tauern, der für eine sechsköpfige Skigruppe aus der Slowakei in einer unvorstellbaren Tragödie endete. Gegen 13:40 Uhr verließen die jungen Männer die Sicherheit der markierten Pisten – eine Entscheidung mit fatalen Folgen.

Auf einer Seehöhe von etwa 1.900 Metern, im Bereich des „Hohen Zinken“, löste sich plötzlich ein gewaltiges Schneebrett. Die weiße Wand, etwa 200 mal 200 Meter groß, riss einen 21-Jährigen mit sich und begrub ihn unter Tonnen von Schnee.

Großeinsatz am Berg: 120 Retter im Wettlauf gegen die Zeit

Sofort nach dem Notruf setzte die Landeswarnzentrale eine gewaltige Rettungskette in Gang. Rund 120 Einsatzkräfte der Bergrettung, Alpinpolizei und Hundestaffeln eilten zum Unglücksort. Auch zwei Hubschrauber, darunter der Rettungshelikopter C17, kreisten über dem Lawinenkegel. Während die fünf Begleiter des Verunglückten unverletzt blieben, fehlte von dem 21-Jährigen jede Spur.

Die Suche gestaltete sich schwierig, da die Gruppe laut ersten Berichten völlig unvorbereitet war: Keiner der Skifahrer trug eine Lawinenausrüstung (LVS-Gerät, Schaufel oder Sonde) bei sich.

Traurige Gewissheit: Suchhund findet den Verschütteten

Trotz des massiven Aufgebots an Rettern kam jede Hilfe zu spät. Ein Lawinensuchhund der Bergrettung konnte den jungen Mann schließlich lokalisieren. Er lag in rund 140 Zentimetern Tiefe unter den Schneemassen begraben. Die Helfer konnten nur noch den Leichnam des 21-Jährigen bergen.

Die Alpinpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache für die Auslösung des Schneebretts zu klären. Dieser Vorfall ist eine bittere Mahnung an alle Wintersportler, die Gefahren des freien Skiraums niemals zu unterschätzen.

 


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden